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Lokales Müllberge in Leipzig: Stadtreinigung beseitigt Streikfolgen
Leipzig Lokales Müllberge in Leipzig: Stadtreinigung beseitigt Streikfolgen
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12:11 09.04.2018
Obwohl die Wertstoffhöfe am Samstag bestreikt wurden, lagerten einige Leipziger ihren Müll trotzdem dort ab. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Aufgrund eines Streiks bei der Abfallentsorgung in Leipzig sind am Samstag viele Restabfall- und Biotonnen auf den Straßen stehen geblieben. Zudem haben Selbstentsorger vor den bestreikten Wertstoffhöfen zum Teil erhebliche Müllberge hinterlassen. Wie die Stadtreinigung am Montag erklärte, soll die Abholung der stehen gebliebenen Tonnen nun zeitnah nachgeholt werden. Auch an der Wiedereröffnung der Wertstoffhöfe werde gearbeitet.

Nachdem die verbliebenen Tonnen abgeholt wurden, sollen künftige Leerungen wie geplant stattfinden, Behälter entsprechend der Termine bereitgestellt werden, heißt es weiter. Allerdings müsse durch den Mehraufwand auch weiter mit Einschränkungen gerechnet werden. Nachgeholt werden dabei auch beauftragte Sperrmüllabholungen, die am Samstag streikbedingt ausgefallen waren.

Wann genau einzelne Wertstoffhöfe wiedereröffnen können, war am Montagvormittag noch unklar. „Vor den Wertstoffhöfen türmen sich Abfallberge, die vor der Öffnung erst von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beseitigt werden müssen“, so die Stadtreinigung weiter.

Zu dem Warnstreik aufgerufen hatte die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi). Wie berichtet, fordert Verdi für die bundesweit 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro mehr pro Monat. Ende März waren etliche kommunale Kitas und Horte von ersten Arbeitskampf-Maßnahmen betroffen gewesen. Damals rief auch die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) zum Streik auf.

Von mpu

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