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Lokales Musik an bunten Orten: „Fête de la Musique“ in Leipzig 2017
Leipzig Lokales Musik an bunten Orten: „Fête de la Musique“ in Leipzig 2017
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09:00 24.02.2017
Straßenmusik – in Leipzig etabliert, bei der „Fête de la Musique“ auch unter französischen Vorzeichen. Quelle: Volkmar Heinz
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Leipzig

Bis zum 21. März können sich Musiker für eine Teilnahme an der „Fête de la musique Leipzig“ bewerben, die am 21. Juni stattfindet. „Dieses musikalische Event lebt von der Bürgerbeteiligung“, betont Marie-Pierre Liebenberg vom hiesigen Institut français. „Jung und Alt sowie Laien- und Profimusiker aller Stilrichtungen werden dazu ermuntert, zur Sommersonnenwende in der Öffentlichkeit Musik zu machen.“ Konzerte an ungewöhnlichen Orten sind ausdrücklich erwünscht, auch unter freiem Himmel. Einzige Bedingung: Alle Konzerte müssen für das Publikum kostenlos sein. Anmelden können sich neben den Musikern selbst auch Kneipen und Restaurants, Schulen, Vereine und kulturelle Einrichtungen als Standortpartner. Die Koordination und die Kommunikation läuft über das Institut français Leipzig für die Projektgruppe „Fête de la musique Leipzig“. Geplant sind Konzerte auf der Freifläche der Moritzbastei, in der nato, im Werk 2, im Clara-Zetkin-Park, in der Galerie für Zeitgenössische Kunst, in den Gemeinschaftsgärten, im Täubchenthal sowie in Cafés und vielen weiteren Lokalitäten.

Die Fête de la Musique (FdlM) hat in Frankreich eine jahrzehntelange Tradition und vereint dort alljährlich an einem „jour fixe“, dem 21. Juni, Musiker aller Sparten – Amateure und Profis. Auf Bühnen, Straßen und Plätzen wird gemeinsam musiziert. Grundsätzlich sind an diesem Tag die Musik-Veranstaltungen „Eintritt frei“ und ziehen ein unterschiedliches und breites Publikum an: Jeder darf am fest teilnehmen – egal mit welchem Niveau und aus welchem Musikgenre. Auch Städte in Deutschland lassen sich zunehmend von dieser Idee anstecken.

Um das Fest auch in Leipzig zu etablieren, hatten sich 2012 unter Federführung des Institut Français verschiedene Akteure zusammengeschlossen: die Deutsch-Französische Gesellschaft Leipzig (DFGL), die Moritzbastei, das Werk 2 sowie weitere Sponsoren und Unterstützer. Seit vorletztem Jahr wird das Projekt von der Stadt Leipzig unterstützt.

„Der Brückenschlag zur lokalen Musikszene und zu Amateurmusikern, die abseits der Bühnen die Stadt bespielen – wie es wirklich überall in Frankreich geschieht – und die Verbreitung der Idee, damit sich auch kleinere Veranstaltungsorte beteiligen und etablieren, ist weiterhin ausbaufähig“, sagt Maike Rübsamen von der Deutsch-Französischen Gesellschaft in Leipzig.

Alle Infos unter www.institutfrancais.de/leipzig

Von Björn Meine

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