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Lokales Nach Abwahl von zur Nedden: Lob für Aufwertung von sozial schwächeren Stadtteilen
Leipzig Lokales Nach Abwahl von zur Nedden: Lob für Aufwertung von sozial schwächeren Stadtteilen
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01:00 17.05.2013
Martin zur Nedden am Mittwoch, dem Tag seiner Abwahl, im Stadtrat. Quelle: Armin Kühne

Der 60-Jährige habe in den sieben Jahren seiner Amtszeit "eine sehr erfolgreiche Stadtentwicklungspolitik betrieben", sagte Clobes am Donnerstag. "Sein kluges Quartiersmanagement hat zu einer Aufwertung der sozial schwächeren Stadtteile im Osten und Westen der Stadt geführt."

Die Wahl von zur Neddens Herausforderin Dorothee Dubrau nannte der Parteichef "die Konsequenz einer verschobenen Arithmetik im Stadtrat". So verständlich der Anspruch der Grünen auf einen Bürgermeisterposten auch gewesen sei, so bedauerlich ist es nach den Worten von Clobes, "dass dadurch ein sehr erfolgreicher, kompetenter und weit über die Parteigrenzen hinweg geschätzter Baubürgermeister abgewählt wurde".

Über seine berufliche Zukunft hält sich zur Nedden derzeit noch bedeckt. Seine Amtszeit endet regulär am 14. Juli. Dem Vernehmen nach sei dem geborenen Hannoveraner, der in Wien Raumplanung und Raumordnung studiert und einen Abschluss als Bauassessor erworben hatte, eine Anstellung an der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Aussicht gestellt worden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.05.2013

Klaus Staeubert

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