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Lokales Nach Fußball-Randalen im Kunze-Sportpark: Haft und Freisprüche
Leipzig Lokales Nach Fußball-Randalen im Kunze-Sportpark: Haft und Freisprüche
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01:00 15.08.2013
Haupttribühne des Alfred-Kunze-Sportparks in Leipzig-Leutzsch. (Archivfoto) Quelle: Norman Rembarz

Das Amtsgericht sprach ihn der gefährlichen Körperverletzung und des Widerstandes gegen Beamte schuldig. Heiko H. gab seine Beteiligung an den Angriffen auf die Polizei zu. Wie berichtet, war die Situation beim letzten Oberliga-Heimspiel des FC Sachsen am 22. Mai 2011 eskaliert, als dessen aufgebrachte Fans den Vorstand wegen der bevorstehenden Insolvenz zur Rede stellen wollten. "Die Pleite wurde uns bis zum Schluss verheimlicht", sagte der Angeklagte. "Viele hatten Frust, auch weil sie Geld reingesteckt hatten, um den Verein am Leben zu erhalten. Sie wollten wissen, wo das Geld hin ist", begründete H. weiter. Der FC-Sachsen-Fan hatte eine Mülltonne gegen die Polizeikette geschleudert und dabei eine Beamtin am Bein getroffen. Er entschuldigte sich gestern bei der 31-Jährigen, zahlt ihr 150 Euro Schmerzensgeld.

Bei Steinwürfen sind weitere Polizisten verletzt worden, die damals Pfefferspray einsetzten. Dass sie an den Randalen beteiligt waren, konnte zwei weiteren Angeklagten - FC-Sachsen-Fans - am Mittwoch nicht nachgewiesen werden. Ein Bühnentechniker (47) hatte Steinwürfe definitiv bestritten. Und ein Dachdecker (43) stellte in Abrede, mit der Faust zugeschlagen zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte bei beiden auf Freispruch plädiert.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.08.2013

Sabine Kreuz

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