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Lokales Nach LVZ-Aufruf: Ein Familientreffen der besonderen Art
Leipzig Lokales Nach LVZ-Aufruf: Ein Familientreffen der besonderen Art
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14:10 19.05.2015
Beim von der LVZ "vermittelten" Familientreffen in London: Werner und Ursula von der Gönne-Stübing sowie Susan und Alwyn Ranby (von links). Quelle: Privat

Herausgekommen ist ein deutsch-britisches Familientreffen der besonderen Art

"Nachdem mich der Artikel über die Suche nach der Familie van Himbergen erreicht und der Kontakt mit Susan Ranby hergestellt war, entspann sich zwischen unseren Familien ein lebhafter Briefwechsel", berichtete Ursula von der Gönne-Stübing kürzlich. Die geplante Rundreise durch Südengland mit ihrem Mann habe dadurch einen zusätzlichen neuen Höhepunkt erlangt - "nämlich ein Treffen mit Sue am letzten Abend in London". Natürlich hätte die Reise an sich schon viele schöne Erlebnisse mit sich gebracht - "unter anderem so wunderbare Sehenswürdigkeiten wie Oxford, Blenheim Palas, St. Michael's Mount, Cornwells Küste, Stonehenge, Brighton, Canterbery und der Cream Tea bei der Familie Prideaux, die ihr Anwesen für mehrere Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen zur Verfügung stellte" -, aber das Treffen "mit den so unvermutet in unser Leben gekommenen Verwandten Susan und Alwyn war etwas ganz Besonderes".

Schon auf den ausgetauschten Fotografien sei ihr die Familie sehr sympathisch gewesen. "Wie so oft im Leben hat die Wirklichkeit alle Vorstellungen übertroffen. Kaum aus dem Auto ausgestiegen wurden wir umarmt und geküsst", erzählte von der Gönne-Stübing. Die Verständigung sei trotz der eigenen "eingerosteten Englischkenntnisse" ganz ordentlich gewesen, zumal Ranbys Tochter Vanessa mit dem Internet hilfreich zur Seite stand.

"Zunächst haben wir die verwandtschaftlichen Verhältnisse geklärt: Mein Großvater Josephus Franziskus Maria van Himbergen war der Sohn von Maria Anna Booth, deren Bruder der Urgroßvater von Susan Ranby ist. Sue ist also meine ,Großgroßcousine'", so von der Gönne-Stübing. Dann habe man sich über die Lebensverhältnisse ausgetauscht - Wohnung, Arbeit, Hobbies und mehr. "Und wir haben uns gegenseitig eingeladen. Es wäre doch wunderbar, wenn wir den Kontakt mit unseren neu gewonnenen Verwandten auch weiterhin pflegen könnten", so das Fazit der Leipzigerin.

Auch Susan Ranby meldete sich noch einmal bei der LVZ: "Sie haben das Rätsel gelöst", schrieb sie. Es wäre unglaublich aufregend und spannend gewesen, nach langer Suche nach den Wurzeln ihrer Vorfahrin zu hören, dass andere Familienmitglieder in Leipzig leben. Dafür danke sie sehr.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.01.2015
Martin Pelzl

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