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Nach Ratsentscheid: "Willkommen im Kiez" fordert Sofortprogramm für dezentrales Wohnen

Nach Ratsentscheid: "Willkommen im Kiez" fordert Sofortprogramm für dezentrales Wohnen

Nach der breiten Zustimmung der Leipziger Ratsversammlung zu den Ausbau- und Sanierungsplänen für das Flüchtlingsheim in der Torgauer Straße 290 fordert die Initiative „Willkommen im Kiez“ von der Stadtverwaltung nun ein Sofortprogramm, damit die Entscheidung vom Mittwoch „kein Beschluss gegen dezentrales Wohnen“ in der Messerstadt werde.

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Leipzig erwartet 2015 nach aktuellen Prognosen etwa 2700 Flüchtlinge.

Quelle: dpa

Leipzig. Wie es in einer aktuellen Stellungnahme heißt, sollten Anträge auf dezentrale Unterbringung künftig vereinfacht und umgehend genehmigt werden, der Dialog mit Genossenschaften wieder verstärkt, die sogenannte Wohnfähigkeitsprüfung für Flüchtlinge überdacht und die Kommunikation mit allen Akteuren nun auf Augenhöhe geführt werden. „Das Problem liegt nicht bei den vorhandenen Möglichkeiten sondern bei der mangelnden Kooperation und Kommunikation zwischen diesen Möglichkeiten“, sagte Initiativ-Sprecher Werner Schütz.

Dazu regte „Willkommen im Kiez“ erneut einen runden Tisch an, an dem neben Stadtverwaltung, Immobilienvertretern, Genossenschaften und Sozialarbeitern auch ehrenamtliche Institutionen Platz nehmen sollen. Ein entsprechender Vorschlag sei Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) am Mittwoch bei der Übergabe einer Petition gegen den Ausbau der Torgauer Straße unterbreitet worden. „Herr Jung zeigte sich überrascht, dass es eine solche Instanz noch nicht gibt und versprach in der Diskussion, dass die bestehenden Informationsgremien wie der AK Migrantenhilfe zu einem solchen offenen Forum werden sollen“, so Schütz weiter.

Die Initiative „Willkommen im Kiez“ hatte sich gegen die 5,7 Millionen Euro teure Sanierung und den Ausbau der maroden, isoliert liegenden Kasernenanlage in der Torgauer Straße 290 ausgesprochen und bis zuletzt versucht, die Stadträte umzustimmen. Unter anderem sammelten die Initiatoren 3700 Unterschriften gegen die kommunalen Pläne, starteten eine WG-Zimmer-Vermittlung und sprachen mit Genossenschaften und Immobilienfirmen. Nach eigenen Angaben seien innerhalb einer Woche dutzende WG-Zimmer für Flüchtlinge gefunden worden. Die Internetplattform „ Flüchtlinge Willkommen" habe zudem fast 400 weitere Wohnangebote erfasst und die Genossenschaften signalisiert, dass sie zahlreiche Wohnungen sofort bezugsfertig für Geflüchtete anbieten können, hieß es.

Internet: www.willkommenimkiez.de

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mpu

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