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Lokales Nach Streit über Drogenpolitik: Stadt Leipzig und Polizei gründen gemeinsame Kommission
Leipzig Lokales Nach Streit über Drogenpolitik: Stadt Leipzig und Polizei gründen gemeinsame Kommission
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17:29 23.06.2011
Ein Drogenabhängiger löst Heroin in einer Spritze auf (Archivbild). In Leipzig gründeten Stadt und Polizei nun eine gemeinsame Fachkommision. Quelle: dpa
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Leipzig

„Schnellschüsse sind in diesem Sachzusammenhang wenig hilfreich“, erläuterte Polizeipräsident Horst Wawrzynski.

Man sei sich einig, dass Suchthilfe und polizeiliche Maßnahmen gegen die Drogenkriminalität besser aufeinander abgestimmt werden müssten, teilten Polizei und Stadt am Donnerstag nach einem Gespräch im Rathaus mit. „Ziel ist, eine weiterhin hochwertige Drogen- und Suchthilfe zu gewährleisten und gleichzeitig die negativen Begleiterscheinungen der Beschaffungskriminalität so weit wie möglich zu minimieren“, so Sozialbürgermeister Thomas Fabian (parteilos).

In den vergangenen Wochen hatte es in der Stadt eine heftige Auseinandersetzung über das Drogenproblem gegeben. Die Polizei verzeichnete eine Zunahme der Beschaffungskriminalität - etwa Diebstähle und Überfalle auf Geschäfte. Sie kritisierte die Drogenhilfe als überfürsorglich. Die Verantwortlichen der Stadt wiesen die Vorwürfe zurück. Leipzig gilt seit Jahren als Drogenhochburg im Südosten.

dpa / stb

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