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Lokales Nach Vergewaltigung: Jung schickt städtische Mitarbeiter zum Schutz ins Rosental
Leipzig Lokales Nach Vergewaltigung: Jung schickt städtische Mitarbeiter zum Schutz ins Rosental
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13:45 07.09.2017
Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) schickt den Stadtordnungsdienst ins Rosental.  Quelle: Kempner
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Leipzig

 Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) will sich am Mittag noch einmal persönlich zum Thema Sicherheit in Leipzig äußern. Das Stadtoberhaupt befand sich am Montag auf einer Dienstreise in Italien und reagierte zunächst über Facebook auf die brutale Vergewaltigung im Rosental am vergangenen Donnerstag. Am vergangenen Wochenende stimmte er sich mit Polizeipräsident Bernd Merbitz (CDU) über notwendige Reaktionen auf den Vorfall ab.

Jung kündigte an, die Beamten auch mit kommunalen Kräften zu unterstützen. „Wir werden mit mehr Personal des Stadtordnungsdienstes im Rosental präsent sein“, sagte Jung. Merbitz hatte angekündigt auch selbst zusätzliche Polizisten in die Grünanlage zu schicken. „Vor allem die Fahrradstaffel soll dort verstärkt patroullieren“, erklärte der Polizeipräsident. Außerdem sei eine eigene Ermittlungsgruppe zur Aufklärung des Verbrechens gegründet worden, so Merbitz weiter.

Jung will mit seinen Mitarbeitern aber nicht Aufgaben der uniformierten Beamten übernehmen. „wir reden hier über schwerste Kriminalität, die ist und bleibt Aufgabe der sächsischen Polizei“, betonte das Stadtoberhaupt. Der Stadtordnungsdienst solle aber die Wachsamkeit erhöhen.

Jung erneuerte auch noch einmal seine Kritik am Freistaat. „Und es ist Aufgabe des Innenministeriums, die Polizei mit Personal anständig auszustatten, und statt Stellen zu kürzen den Leipzigerinnen und Leipzigern zu zeigen, wir sind präsent, Ihr seid sicher!“, meinte der Oberbürgermeister. Jungs Erklärung am Dienstag ist für 13 Uhr vorgesehen.

Von Matthias Roth/Björn Meine

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