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Lokales Nach spektakulärer Hüft-OP in Leipzig: Tigerin "Girl" darf bald ins Außengehege
Leipzig Lokales Nach spektakulärer Hüft-OP in Leipzig: Tigerin "Girl" darf bald ins Außengehege
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12:19 29.03.2011
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Halle/Leipzig

Die Wunde sei nach der Operation verheilt, teilte der Zoo in Halle am Dienstag mit. Girl war laut Tierklinik im Januar eine Hüftprothese eingesetzt worden. Dies sei der weltweit erste Eingriff dieser Art an einem Tiger gewesen.

Das künstliche Hüftgelenk wurde für die Raubkatze von einer Schweizer Firma angepasst. Nach der Operation war Girl in einem separaten Innengehege im Zoo Halle gehalten worden, damit sie sich in Ruhe erholen konnte. Nun gilt die Raubkatze als genesen. Aus medizinischer Sicht sei die Voraussetzungen gegeben, dass die malaysische Tigerin in den nächsten Tagen aus ihrem separaten Innegehege wieder in ihr gesichertes Außengehege entlassen werden kann, wie der Zoo weiter mitteilte.

Um sicher zu gehen, dass Girl auch wirklich fit und die Implantate fest in den Hüftknochen eingewachsen sind, wurde die Raubkatze den Angaben zufolge vier Tage zuvor mit einem mobilen Röntgengerät untersucht. Da sich das ein Tiger nicht ohne weiteres gefallen lässt, musste das Tier für die Aufnahmen betäubt werden.

Die Bilder belegten, dass das künstliche Hüftgelenk stabil in den Knochen eingewachsen ist, hieß es. Dies gilt bei einer Hüftoperation nicht als selbstverständlich. Veterinärmediziner hatten sich zu der Operation entschlossen, weil Girl seit einem Jahr an einer schmerzhaften Arthrose litt. Tiger haben eine Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren.

dpa

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