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Lokales Nathanaelkirche in Leipzig-Lindenau hat wieder alle Glocken im Turm
Leipzig Lokales Nathanaelkirche in Leipzig-Lindenau hat wieder alle Glocken im Turm
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23:59 29.09.2013
St. Martin, die neue große Bronzeglocke im Turm der Nathanaelkirche, wurde gestern von Pfarrer Sebastian Führer (rechts) geweiht. Quelle: André Kempner

Sie macht das Nathanael-Geläut wieder komplett. In Sinn im Bundesland Hessen am 6. September gegossen, wurde das 1,4 Tonnen schwere Stück am gestrigen Michaelistag im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes um 10 Uhr von Pfarrer Sebastian Führer feierlich geweiht. Wie es guter Brauch ist, trägt die Glocke natürlich auch einen Namen: St. Martin - benannt nach der alten Lindenauer Dorfkirche. Voraussichtlich am 13., spätestens aber am 20. Oktober wird der Grundton des D-Dur-Dreiklanges erstmals zu hören sein. Noch schwebt der "Engel aus Bronze" (Pfarrer Führer über die Neuerwerbung) knapp einen Meter über dem Kirchenboden, fehlt der Klöppel. In dieser Woche soll "Martin", der die Inschrift "Ehre sei Gott in der Höhe" trägt, in den Turm gehievt werden.

Einen großen Anteil am Gelingen des 37 000-Euro-Projektes hatten viele Gönner, darunter Klaus Frank. Der Chef eines Fahrzeugbau-Betriebes in Frankenhain spendete in diesem Sommer erst wieder 7500 Euro. Sein Engagement für die Nathanaelkirche hat einen triftigen Grund. Frank wuchs einst in unmittelbarer Nähe des Gotteshauses auf, wurde dort konfirmiert, war Mitglied der Jungen Gemeinde und übernahm auch Glöckner-Dienste.

Der neugotische Sakralbau stammt aus dem Jahr 1884 und ist reif für eine gründliche Instandsetzung. "Die große Glocke läutet die Generalsanierung der Kirche ein", verkündete denn auch der Pfarrer. Ein erster Schritt soll im nächsten Frühjahr die Sanierung einer Dachhälfte sein, der die zweite alsbald folgen soll. Entsprechende Fördermittel in Höhe von 340 000 Euro sind bewilligt. Nun braucht es dringend weitere Spenden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.09.2013

Dominic Welters

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