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Neue Adresse für schönes Lächeln

Zahnfee-Verein Leipzig Neue Adresse für schönes Lächeln

Der Leipziger Verein Zahnfee ist umgezogen. Er kümmert sich ehrenamtlich um Menschen die aus Angst nicht zum Zahnarzt gehen oder aus finanziellen Gründen einen Bogen um Zahnarztpraxen machen.

Die guten Zahnfeen des Vereins: Katja Herrmann, Birgit Müller-Traut und Steffi Meschke (v.l.)
 

Quelle: André Kempner

Leipzig. Wer sich an den Verein Zahnfee wenden möchte, findet diesen seit dem 1. November des letzten Jahres in der Rosa-Luxemburg-Straße 20-30. „Unsere alten Räumlichkeiten in der Hildegardstraße waren sehr stark renovierungsbedürftig. Also haben wir uns dazu entschieden, einen neuen Standort für uns zu finden“, sagt Katja Herrmann. Sie ist eine der drei Zahnfeen, die sich ehrenamtlich in dem Verein engagieren. Hauptberuflich ist sie, genau wie ihre beiden Mitstreiterinnen Steffi Meschke und Birgit Müller-Traut, als Zahnarzthelferin, beziehungsweise Zahntechnikerin tätig.

Die neuen Räume sind hell und strahlen Gemütlichkeit aus. „Uns ist es wichtig, dass sich die Hilfesuchenden bei uns wohlfühlen und wir in einer entspannten Atmosphäre miteinander ins Gespräch kommen können“, so die drei Frauen. Vor dem Gang zum Zahnarzt steht nämlich immer erst einmal das Kennenlernen und die Geschichte des Menschen. „Viele haben natürlich auch ein gewisses Schamgefühl, wenn ihre Zähne in einem schlechten Zustand sind“, so Herrmann.

Denn der Verein betreut vor allem Angstpatienten, die viele Jahre keine Zahnarztpraxis von innen gesehen haben. „Außerdem kümmern wir uns um Menschen die aufgrund finanzieller Nöte den Gang zum Zahnarzt bisher aufgeschoben haben.“

Wöchentlich begleitet der Verein etwa 30 Personen zu zahnärztlichen Untersuchungen. Jeden Monat kommen etwa 60 neue Hilfesuchende zu Herrmann, Meschke und Müller-Traut. Durchschnittlich begleiten sie einen Patienten über drei bis vier Monate. Bei manchen dauert es aber auch länger, wenn zum Beispiel die Zähne nach und nach erneuert werden oder jemand einen neuen Anlauf braucht, um seine Angst zu überwinden. „Das langfristige Ziel unserer Arbeit ist natürlich, dass der Patient es schafft wieder von selbst zweimal im Jahr zur Zahnkontrolle zu gehen“, sagen die Frauen.

„Finanziell ist es nicht immer einfach für uns“, sagt Katja Herrmann. „Wir finanzieren uns ausschließlich über private Spenden. Für öffentliche Töpfe kommen wir nicht in Frage – wir setzten uns für Erwachsene ein und nicht für Kinder oder Tiere.“ Da stünden die Chanen wesentlich besser, von der Öffentlichkeit mit Spendengeldern bedacht zu werden.

Von Tatjana Kulpa

Rosa-Luxemburg-Straße 20-30, Leipzig 51.344472 12.390119
Rosa-Luxemburg-Straße 20-30, Leipzig
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