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Lokales Neue Brücke über Antonienstraße - Stadtrat stimmt 15,5-Millionen-Investition zu
Leipzig Lokales Neue Brücke über Antonienstraße - Stadtrat stimmt 15,5-Millionen-Investition zu
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08:18 11.07.2013
Die Antonienbrücke ist marode. Ab 2014 wird hier gebaut. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Wenn nichts passiert, droht dort über kurz oder lang die Vollsperrung. Vor diesem Hintergrund stimmte der Stadtrat am Mittwoch einer Investition von rund 15,5 Millionen Euro zu. Ab 2014 wird die Strecke zur Großbaustelle.

Die Antonienstraße ist die Verkehrshauptschlagader zwischen Grünau und der Innenstadt. Dem täglichen Ansturm sind die Antonienbrücken aus dem Jahr 1969 und 1971, die die Gleise der Deutschen Bahn im Bereich des ehemaligen Verschiebebahnhofs Leipzig-Plagwitz überspannen, nicht mehr gewachsen. Im kommenden Jahr soll deshalb nördlich der Brücken eine Behelfsstrecke entstehen. In den beiden darauffolgenden Jahren werden die maroden Brückenbauwerke abgerissen, neu gebaut und die Strecke zwischen Klingenstraße und Diezmannstraße samt Gleisanlagen saniert.

Während die Straßenbahn während der kompletten Bauzeit über die Behelfsbrücke fahren soll, wie auch der motorisierte Verkehr stadtauswärts, müssen sich die Grünauer stadteinwärts auf Umleitungen einstellen. Ab der Brünner Straße wird der Verkehr zur Lützner Straße geführt und - solange dort ebenfalls noch gebaut wird - weiter über die Umleitung der Lützner Straße geleitet. Radfahrer und Fußgänger können während der Bauzeit die Behelfsstrecke nutzen.

Wenn die Sanierung der Antonienstraße abgeschlossen ist, wird der Verkehr in vier Spuren über die Antonienbrücke fließen, inklusive Straßenbahnschienen. Radfahrer bekommen stadtein- und -auswärts eine eigene Fahrspur auf der Straße, außerdem werden auf beiden Seiten Gehwege angelegt. Neu ist dann auch eine Linksabbiegerspur zur Diezmannstraße.

Die Stadt Leipzig muss für das Großprojekt inklusive Planungsleistungen rund 3,75 Millionen Euro aufbringen. 3,8 Millionen Euro kommen von der Deutschen Bahn AG, und den Löwenanteil steuert das Land Sachsen mit 7,95 Millionen Euro bei.

Evelyn ter Vehn

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