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Lokales Neue Einblicke in den Leipziger City-Tunnel – Arbeiten gehen in die heiße Phase
Leipzig Lokales Neue Einblicke in den Leipziger City-Tunnel – Arbeiten gehen in die heiße Phase
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15:29 17.07.2015
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„Wir werden die Zielgerade meistern“, zeigte sich Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) bei einer Begehung des gesamten Tunnels am Montag zuversichtlich. Im Sommer solle dann aus der Baustelle offiziell eine Bahnanlage werden.

Zum Winterfahrplanwechsel am 15. Dezember wird mit Probeläufen, Tests und Abnahmen Schluss sein. Dann können Fahrgäste nicht nur auf kürzestem Wege vom Hauptbahnhof über den Markt und den Wilhelm-Leuschner-Platz zum Bayerischen Bahnhof gelangen, sondern auch vier verschiedene Architekturstile innerhalb des 960-Millionen-Euro-Projektes bewundern. Denn jede der Stationen versprüht ihren ganz eigenen Charme – ob durch warme Terrakottafarben oder kühle Glasbausteine.

Noch werde aber hinter den Kulissen viel gewerkelt, bis sich die „Schmuckstücke“ - wie Staatssekretär Jan Mücke (FDP) die Stationen bezeichnete - der Öffentlichkeit präsentieren können. Dann wird die Anzeige „Betreten des Bahnsteiges nur mit Füßlingen erlaubt“, die derzeit noch über den Bahnsteigen leuchtet, erlischen. Stattdessen werden mögliche Fahrgäste über die Ankunftszeiten der nächsten Züge informiert.

Digitaler Rettungsfunk und mögliche Weltneuheit in der Beleuchtung

Im Untergeschoss des Hauptbahnhofes sind Gleise und Oberleitungen zwar schon verlegt, aber noch nicht mit den oberirdischen Anlagen verbunden. Diese Lücke soll bis Juli geschlossen sein. Auch die geplanten digitalen Rettungsfunk-Vorrichtungen sind noch nicht angebracht. „Über ein solches System verfügt in Deutschland bislang nur der Flughafenbahnhof in Berlin“, betonte Andreas Irngartinger, Deges-Projektleiter City-Tunnel Leipzig.

An der südlichsten Station des Tunnels, am Bayerischen Bahnhof, beschäftigt Irngartinger gerade ein ganz anderes Problem: die Farbe der Notausgangsbeleuchtung. Die könnte für eine weltweite Neuerung sorgen. Denn statt der gewohnten grünen Farbe verhandelt die Deutsche Bahn derzeit über eine blaue Beleuchtung. Das Unternehmen möchte damit verhindern, dass Bahnführer die Beleuchtung mit den Bahnsignalen verwechseln. In das Konzept des Architekten Peter Kulka, der für die Ausgestaltung des Bayerischen Bahnhofes zuständig war, hatte die Deutsche Bahn bereits erfolgreich eingegriffen. Statt wie geplant, rote und grüne Streben im unteren Bereich des Einganges zu platzieren, wurden diese letzten Endes nach oben verlagert. Auch im Farbwechselspiel an der Wand werden die beiden Farben keine Rolle spielen.

Patricia Liebling

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