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Lokales Neue Hoffnung für Leipziger Völkerschlacht-Panorama
Leipzig Lokales Neue Hoffnung für Leipziger Völkerschlacht-Panorama
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19:06 28.10.2015
Das Asisi-Panorama zum Thema Leipziger Völkerschlacht (Archivbild) Quelle: Leipzigreport
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Leipzig

„Weder uns noch dem Kunstler geht es um eine Heroisierung des geschichtlichen Ereignisses, sondern um die Bewahrung eines Stücks Stadtgeschichte“, verteidigte Michael Schmidt (Grüne) die Initiative, die er zusammen mit seinen Fraktionskollegen Nicole Lakowa und Norman Volger gestartet hattet (die LVZ berichtetet). Denkbar sei etwa eine dauerhafte Ausstellung im Wechsel mit der Friedlichen Revolution.

Die Präsentation des Völkerschlacht-Bildes „1813“ war in diesem Jahr beendet worden. Seit einigen Wochen zeigt das Panometer in der Richard-Lehmann-Straße das vielbeachtete „Great Barrier Reef“.

Die Stadt, so Schmidt, solle für das Historienpanorama ein geeignetes Grundstück kostenfrei oder kostengünstig zur Verfügung stellen. „Herr Asisi erwartet keine Bezuschussung des Betriebes durch die Stadt“, stellte Schmidt klar, „er erwartet lediglich Unterstützung beim Marketing.“ Auch ein Kombiticket, das zum Besuch der Panoramaausstellung und des Völkerschlachtdenkmals berechtige, seine eine Option.

Die Stadtverwaltung stand dem Anliegen von Beginn an kritisch gegenüber. Das brachte am Mittwoch in der Ratsversammung Kulturbürgermeister Michael Faber (parteilos) erneut zum Ausdruck. „Das Gemälde ist abgewirtschaftet“, sagte Faber, „die Zuschauerzahlen waren abnehemend.“ Für Schmidt kein Argument. „Leipzig versucht doch nur, Konkurrenz zu verhindern“, meinte er.

Am Ende unterlag die Stadtverwaltung. 36 Stadträte votierten für den Antrag der Grünen, 21 dagegen, 10 Stadträte enthielten sich.

Von Klaus Staeubert

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