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Lokales Neue Mensa am Sportcampus der Uni Leipzig wird heute eröffnet
Leipzig Lokales Neue Mensa am Sportcampus der Uni Leipzig wird heute eröffnet
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10:35 21.07.2011
Die neue Mensa auf dem Sportcampus der Uni Leipzig an der Jahnallee. Quelle: dpa
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Leipzig

Der Freistaat investierte seit 1991 rund 61 Millionen Euro. An diesem Donnerstag sollte die Mensa wiedereröffnet werden. Die Sportwissenschaftliche Fakultät als Nachfolgerin betreut aktuell 1300 Studenten. Das angeschlossene Institut für Angewandte Trainingsforschung ist weltweit renommiert.

Von der Erneuerung des Mensa-Gebäudes profitierte auch die benachbarte private Handelshochschule Leipzig HHL, die sich in dem Haus eine Erweiterung um 1000 Quadratmeter gönnte. Dieser Teil bekommt den Namen Schmalenbach-Gebäude in Erinnerung an den Begründer der deutschen Betriebswirtschaftslehre, sagte ein HHL-Sprecher. Hinein kommen ein großer Hörsaal, ein Senatssaal mit Kamin sowie Büros und Arbeitsräume.

Auf dem weitläufigen Areal unweit der Leipziger Red-Bull-Arena wird indes weiter saniert. Künftig sollen die Erziehungswissenschaften dort ihre Heimstatt bekommen. Die Kosten liegen bei zehn Millionen Euro. Das Projekt steht aber laut Universitätsbaudezernent Titus Werner noch in den Startlöchern.

Während auf dem Sportcampus die 50er Jahre-Bauten wieder schön hergerichtet sind, wurde in der Leipziger Innenstadt abgerissen und neu gebaut. Der 200 Millionen Euro teure neue Campus Augustusplatz ist indessen immer noch nicht komplett. Am Paulinum wird noch gebaut. Die Verspätung beträgt inzwischen fast zwei Jahre. Universitätsrektorin Prof. Beate Schücking: „Wenn die Baumaßnahmen auf dem Campus Augustusplatz beendet sind, ist die Universität Leipzig baulich auf höchstem Niveau. Die Attraktivität eines solchen Innenstadt-Campus sucht ihresgleichen - in Deutschland wie auch international.“

Das Paulinum mit Aula- und Andachtsraum wurde genau dort errichtet, wo einst die in der DDR gesprengte Paulinerkirche der Universität stand. An die auf Anordnung der SED-Oberen 1968 gesprengte Kirche erinnert mittlerweile ein Gedenkort dort, wo die Trümmer abgekippt wurden. Und auf dem Sportcampus hat nach erheblichen Streitigkeiten ein Relikt aus diesen Zeiten seinen Standort gefunden, als die Uni noch den Namen von Karl Marx trug: Das umstrittene Marx-Relief. Das 33 Tonnen schwere Monument hing einst über dem Hauptportal der Hochschule. Es gilt als ein Paradebeispiel für Auftrags- und Propagandakunst in der DDR.

Gitta Keil, dpa

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