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Neuer High-Tech-OP an der Leipziger Uniklinik: Ärzte operieren Hirntumore am HD-Bildschirm

Neuer High-Tech-OP an der Leipziger Uniklinik: Ärzte operieren Hirntumore am HD-Bildschirm

Mit neuen Navigationssystemen können Mediziner des Universitätsklinikums Leipzig noch exakter operieren und Zeit sparen. Zum Einsatz kommen die High-Tech-Anlagen etwa bei der Operation von Hirntumoren, wie das Klinikum am Donnerstag mitteilte.

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Die neue OP-Technik im Einsatz: In der Kilinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Leipzig operieren die Oberärzte Mathias Hofer (vorn rechts) und Dirk Lindner (links) einen Patienten mit einem Hirntumor.

Quelle: dpa

Leipzig. Drei Systeme mit dem Namen „Brainlab Curve Dual Display“ hat das Klinikum angeschafft. Jedes kostet den Angaben zufolge 200 000 Euro.

Die Geräte können während einer Operation auf das Bild-Archiv der Radiologie zugreifen. Dem Operateur stehen zudem Bilder zur Verfügung, die es erleichtern, im Kopf zu navigieren. Früher wurden für die Herausarbeitung des Tumor-Umrisses Stunden gebraucht. Dazu sind jetzt nur noch Minuten nötig.

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Leipzig. Mit neuen Navigationssystemen können Mediziner des Universitätsklinikums Leipzig noch exakter operieren und Zeit sparen. Zum Einsatz kommen die High-Tech-Anlagen etwa bei der Operation von Hirntumoren, wie das Klinikum am Donnerstag mitteilte. Drei Systeme mit dem Namen „Brainlab Curve Dual Display“ hat das Klinikum angeschafft. Jedes kostet den Angaben zufolge 200 000 Euro.

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300 Hirntumor-OPs pro Jahr

Jeder der HD-Bildschirme kann gleichzeitig bis zu zehn einzelne Bilder zeigen. Durch die Touchscreen-Eigenschaften könne der Operateur mit einem Fingertipp schnell und deutlich seinem Team mitteilen, wo er Handlungsbedarf sehe, erklären die Mediziner die Vorteile der neuen Technik. Den Angaben zufolge werden am Universitätsklinikum pro Jahr 300 Patienten mit einem Hirntumor operiert.

„Die genaue Form und Lage des Tumors zu kennen, gibt dem Operateur viel Sicherheit. Und am Ende profitiert natürlich der Patient davon“, sagte Dr. Dirk Lindner, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie. Wie die Flügel eines riesigen Schmetterlings schweben die zwei großen 26-Zoll-Displays im Operationssaal. (mit dpa)

LVZ

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