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Lokales Neuer „Starter Space“ bringt Produkte auf den Markt, die es noch gar nicht gibt
Leipzig Lokales Neuer „Starter Space“ bringt Produkte auf den Markt, die es noch gar nicht gibt
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14:58 05.03.2017
Eröffnung des Starter Space in den Höfen am Brühl (von links): Oliver Seiler (32), Elisabeth Müller (30), André Nikolski (31) und Marco Weichholdt (29).  Quelle: André Kempner
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Leipzig

 Erfindergeist versprüht ein neues Geschäft in den Höfen am Brühl. Am bisherigen Standort des Media-Stores, der ins Foyer des LVZ-Medienhauses umgezogen ist (die LVZ berichtete), hat seit Sonnabend der Starter Space geöffnet. Mit Produkten, die es eigentlich noch gar nicht gibt. Das Prinzip: Aus dem Erfinderlabor direkt auf den Ladentisch.

Zu den ersten Produkten – es sind gut zwei Dutzend – gehören zum Beispiel Geldbörsen und Handtaschen aus Fischleder. Die Fischhaut, die den Rohstoff dafür liefert, wanderte bislang meistens in den Müll. Es gibt Sonnenbrillen aus recyceltem Skateboard-Holz und Recycling-Glas, Uhren aus Sandholz, ein Fahrradschloss aus Textilstoff, ein App-gesteuertes Türschloss, Rucksäcke mit Solarpanelen, einen Adapter mit mehreren zentralen Anschlüssen für das neue MacBook, spezielle Kleidung aus Hanf. Und Bilder, in denen echte (und konservierte) Pflanzen für Grün an der Wand sorgen.

Betreiber des neuen Geschäftes mit rund 200 Quadratmetern ist der „Basislager Coworking Space“, ein Unternehmen der Madsack-Mediengruppe. „Es geht hier vor allem um nachhaltige Produkte“, erklärt Basislager-Chef André Nikolski, „und um hochwertige Ware, die man normalerweise nicht einfach so online bestellt. Es sind Sachen, die man vorher mal in der Hand gehabt haben möchte.“

Der Starter Space ist in vielen Fällen der erste Absatzkanal für Start-ups. Oft haben die Anbieter noch keine eigene Website und noch keinen Draht zum Großhandel. Junge Unternehmer können hier schon mal ihre Waren anbieten – während sie einen größeren Vertriebsweg aufbauen. Die Angebote können im Starter Space sozusagen noch etwas reifen – und verschwinden dann auch wieder aus den Regalen. „Die Produkte sind nur für begrenzte Zeit verfügbar – in der Regel ist ein Produkt immer für maximal einen Monat gelistet“, erklärt Nikolski.

Übrigens ist auch der Starter Space selbst zunächst ein befristetes Projekt. Geplant ist, dass er 169 Tage geöffnet hat – bis September. „Wir betrachten es als eine Art Spielwiese, um Erfahrungen und Input für die Start-up-Szene zu sammeln“, sagt Nikolski.

Von Björn Meine

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