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Lokales Neues Blutspendezentrum der Leipziger Uniklinik nimmt Betrieb auf
Leipzig Lokales Neues Blutspendezentrum der Leipziger Uniklinik nimmt Betrieb auf
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22:44 31.07.2013
Der erste Blutspender im neuen Spendezentrum der Uniklinik, Andreas-Arno Helmrich, erhält als Dank einen Blumenstrauß von Atheer Al-Nakkash Quelle: Universitätsklinikum Leipzig
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Leipzig

Der 60-jährige Andreas-Arno Helmrich war Montagfrüh der allererste: „Ich bin erst einmal wie gewohnt zum alten Standort gegangen, bis ich sah, dass die Blutspende jetzt woanders ist“, lacht er. „Es ist ein schönes, helles Gebäude“, freut sich Simone Rauschenbach, „und die Liegen sind viel besser als vorher.“

Nach dem Umzug bietet der neue Saal Platz für bis zu zehn Vollblutspender. Durch die Sanierung konnten auch die bislang über die Stadt verteilten Blutspende-Zentren an einem Standort zusammengefasst werden. So entfällt der aufwändige Transport der Blutkonserven. „Wir sind durch die Zusammenlegung wesentlich flexibler in der Konservenversorgung des Klinikums“, betont Institutsleiter Gert Matthes. Durch die Anbindung an das Rohrpostsystem der Klinik können Präparate noch schneller zum Patienten gelangen.

Mit dem 7,8 Millionen Euro teuren Umbau ist die Transfusionsmedizin in das Gebäude zurückgekehrt, in dem 80 Jahre zuvor die erste organisierte Blutspende Deutschlands gegründet wurde. Das Institut ist nach eigenen Angaben einer der größten Blutspendedienste der Region und versorgt neben dem Uniklinikum viele weitere Krankenhäuser. 120.000 Blutkonserven werden im Jahr hergestellt, 60.000 Blut- und Plasmaspenden angenommen.

joka

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