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Lokales Neues Motorrettungsboot der Leipziger DLRG: Ein Puma geht am "Kulki" ins Wasser
Leipzig Lokales Neues Motorrettungsboot der Leipziger DLRG: Ein Puma geht am "Kulki" ins Wasser
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23:59 03.08.2014
Bootstaufe am Kulkwitzer See (von rechts): Christian Althaler, Mike Strauß, Marcus Friedrich, Ellen Frenkel, David Matthäus und Simon Kassil mit dem neuen "Puma"-Rettungsboot. Quelle: André Kempner

Der 62 Kilogramm leichte Gleiter, der mit einem 15-PS-Motor ausgestattet ist, sorgt ab sofort für die Sicherheit der Badegäste im und am Kulkwitzer See. Möglich wurde die Anschaffung, weil der Verein Wasserstadt Leipzig den Erlös des Entenrennens beim 13. Wasserfest 2013 an die DLRG transferierte. Exakt 8888 Euro flossen so auf das Konto der ehrenamtlichen Lebensretter.

"Flink wie ein Puma wird es den Wachgängern ab sofort möglich sein, in kürzester Zeit einer in Not geratenen Person zu helfen", hieß es am Ostufer des "Kulki", als das neue Boot zu Wasser gelassen wurde. Sodann präsentierte die Jungfernfahrt-Besatzung die Möglichkeiten des neuen Rettungsmittels, das sie grundsätzlich so selten wir möglich nutzen möchte. Leider sieht die Wirklichkeit anders aus: Erst am vergangenen Dienstag verhalfen die Retter einem verwirrten Mann zu seinem zweiten Geburtstag. Und noch eine wichtige Neuerwerbung feierten die DLRG-Mitglieder: einen Automatisierten Externen Defibrillator zur Wiederbelebung von Menschen, deren Herz versagt. Auch das medizinische Gerät entsprang der Spende aus dem Hause Wasserstadt.

Der Unterhalt der DLRG-Wachstation am Campingplatz des Kulkwitzer Sees sowie die Kosten für Verbandsmaterial und technische Einsatzmittel würden allein durch Mitgliedsbeiträge und Spendengelder gedeckt, betonten die Vertreter der Hilfsorganisation am Rande der Bootstaufe. "Die Leipziger müssen keine Rettungsschwimmer sein, um Menschen vor dem Ertrinkungstod zu bewahren", hieß es. Eine Spende reiche hier schon aus.

Die DLRG ist mit mehr als 900 000 Mitgliedern und Förderern die größ- te freiwillige Wasserrettungsorganisa- tion der Welt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1913 in Leipzig hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Den Kulkwitzer See bewacht die Gesellschaft in den Sommerferien täglich von 11 bis 18 Uhr. Der Dienst erfolgt für gewöhnlich im Team, das aus einem Wachleiter und zwei Rettungsschwimmern besteht.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.08.2014

Welters, Dominic

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