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Lokales Neues Unterwasser-Panorama: Asisi hängt Great Barrier Reef in Leipzig auf
Leipzig Lokales Neues Unterwasser-Panorama: Asisi hängt Great Barrier Reef in Leipzig auf
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22:57 29.09.2015
Am Dienstag wurde Yadegar Asisis neues 360-Grad-Rundbild vom Great Barrier Reef im Panometer aufgehängt. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Die Völkerschlacht ist Geschichte, jetzt verwandelt sich das Leipziger Panometer an der Richard-Lehmann-Straße in eine riesige Unterwasserwelt. Am Dienstag wurde Yadegar Asisis neues 360-Grad-Rundbild vom Great Barrier Reef geliefert und aufgehängt. In einer riesigen Kiste kam die 750 Kilogramm schwere und 110 Meter breite Stoffleinwand am Vormittag aus Nordrhein-Westfalen. Anschließend befestigten Mitarbeiter das Panorama an Schienen und zogen es vom Erdgeschoss auf 32 Meter Höhe.

Zusammengerafft wie ein riesiger Duschvorhang, ließ das Rundbild dabei auch einen ersten Blick auf die Unterwasserlandschaft zu, die Yadegar Asisi auf 3500 Quadratmeter Fläche gebannt hat. Fische, Schildkröten, Korallen – tausende Tiere und Pflanzen und auch einige Taucher bekommen die Besucher von einem Standort unter der Meeresoberfläche zu sehen.

Im Leipziger Panometer entsteht Yadegar Asisis neue Unterwasserwelt. Das 3500 Quadratmeter große Panorama vom Great Barrier Reef wurde am Dienstag aufgehängt.

Premiere hinter verschlossenen Türen

Am Nachmittag wurde das Rundbild aufgespannt – allerdings hinter verschlossenen Türen. Asisi wollte sich erstmal selbst ein Bild von seinem neuesten Werk verschaffen. „Es ist immer der spannendste Moment: Was bislang nur digital zu sehen war, ist nun physisch da“, erklärte Asisi-Sprecher Karsten Grebe.

Für Asisi und sein Team beginnt nun die heiße Phase: Das Panorama wird bis Freitag fertig montiert, ausgeleuchtet und erhält eine atmosphärische Klangkulisse. Eric Babak, der den Soundtrack für das Unterwasserbild komponierte, ist dafür ebenfalls in Leipzig. In der fertigen Fassung soll es auch wieder einen Tag-und-Nacht-Wechsel geben. Dafür ist unter anderem der Einsatz von fluoreszierender Farbe geplant.

Parallel entsteht derzeit die Begleitausstellung. Dort erfahren die Besucher, wie aus winzigen Polypen innerhalb von Jahrtausenden an der Nordostküste Australiens das größte zusammenhängende Korallenriff der Erde entstanden ist.

Bester Blick diesmal nicht von ganz oben

Am Freitag wird das „Great Barrier Reef“ offiziell präsentiert, ab Samstag öffnet das Panometer für Besucher. Diese werden das neue Rundbild wieder von einer Plattform bestaunen. Allerdings ist die beste Sicht diesmal nicht von der Spitze des 15 Meter hohen Turms. Dieser war für die Vogelperspektive beim Völkerschlacht-Bild „Leipzig 1813“ extra erhöht worden. Der ideale Blickpunkt befinde sich aufgrund der Unterwassersicht diesmal knapp unterhalb der Mitte auf etwa sechs Metern Höhe, verriet Grebe gegenüber LVZ.de. „Man ist dann mittendrin und schaut in das Geschehen hinein.“

Von Robert Nößler

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