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Nicht gehangen, sondern gestellt: Glocken-Problem in Leipziger Probsteikirche gelöst

Nicht gehangen, sondern gestellt: Glocken-Problem in Leipziger Probsteikirche gelöst

Die G-Frage hat die Pfarrei belastet, doch die G-Frage ist einen Monat vor der feierlichen Weihe der neuen Propsteikirche vom Tisch. Die Lösung des Glocken-Problems kommt bemerkenswerterweise von einem Nicht-Fachmann, wurde von den Experten inzwischen aber abgesegnet und für technisch machbar erklärt.

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Die Glocke soll in der Glockenstube stehen und angeschlagen werden (Archivbild).

Quelle: Volkmar Heinz

Leipzig. Demnach wird die kleinste der sechs vorgesehenen Glocken nicht – wie anfänglich geplant – aufgehangen, sondern in der Glockenstube des 50 Meter hohen Propstei-Turmes am Martin-Luther-Ring aufgestellt und angeschlagen.

Wie Propst Gregor Giele von der katholischen Gemeinde St. Trinitatis am Freitag auf LVZ-Anfrage mitteilte, solle die Standglocke von 1937 das große – zunächst nur fünfteilige – frei schwingende Geläut jeweils mit vier Schlägen einleiten. „Die beiden Glockenmänner auf dem Krochhochhaus am Augustusplatz standen bei dieser Option Pate", sagte der Pfarrer.

Wie berichtet, hatten Berechnungen ergeben, dass der Kirchturm gegenüber dem Neuen Rathaus bei vollem Geläut ausgerechnet den Schwingungen der kleinsten der sechs Glocken nicht standhalten würde, dessen Statik gefährdet sei. Daraufhin hatte die katholische Pfarrei erwogen, entweder ein Gegenpendel zu installieren, oder den Turm baulich zu ertüchtigen. Die dritte Variante sah vor, die alte Glocke erst gar nicht aufzuhängen, sondern an einem repräsentativen Ort auszustellen und durch ein schwereres Exemplar zu ersetzen. Am Ende tat sich ein vierter Weg auf, der auch deshalb Freude auslöst, weil er ein Nachrüsten des Geläuts durch einen sechsten frei schwingenden Klangkörper immer noch möglich macht. Erst aber muss der Glockenstuhl eingebaut werden. „Werk- und Montageplanungen sind in Arbeit", sagte Giele. Die neue Propstei wird am 9. Mai geweiht – ohne Glocken. Deren Weihe ist für Ende des Jahres vorgesehen.

dom

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