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Lokales Nur ein Ballon kann am Sonntag starten - Leipzigs „Balloon Fiesta“ kämpft mit dem Wetter
Leipzig Lokales Nur ein Ballon kann am Sonntag starten - Leipzigs „Balloon Fiesta“ kämpft mit dem Wetter
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14:30 28.07.2013
Der Bär einer bekannten Molkerei gehörte zu den zahlreichen Sonderformen auf der diesjährigen "Balloon Fiesta". Leider blieb er meist am Boden. Quelle: Volkmar Heinz
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Leipzig

Nur ein Ballonfahrer erklärte sich dazu bereit, trotz des Wetters am Abend zu starten.

Leipzig. Das Heißluftballontreffen Balloon Fiesta zieht von Leipzig nach Halle um. Die nächste Auflage werde im Juli auf der Rennbahn in Halle steigen, sagte Organisator Hans-Peter Wohlfahrt am Montag in Leipzig. Er begründete den Wechsel unter anderem mit dem passenderen Veranstaltungsort. „Nach unserem Umzug auf die Festwiese verlor das Treffen in den vergangenen Jahren an Flair.“

Immerhin bleibe den Besuchern noch das Rahmenprogramm auf der Festwiese vor dem früheren Zentralstadion, so die Sprecherin. „Gerade hat Rabe Rudi vom Kinderkanal seine erste Show begonnen, später kommt auch Eisbär Paula im Rahmen einer Greenpeace-Aktion noch vorbei“, so Arndt am Sonntag. Zudem gebe es für die Schaulustigen auch jede Menge Musik auf dem Festivalgelände. Der Eintritt ist frei.  

Insgesamt nur vier Starts waren den Ballon-Teams aus aller Welt bei der diesjährigen „Balloon Fiesta“ vergönnt – zwei am Freitag und einer am Samstagmorgen. Am Sonntagnachmittag erklärte sich Ballonfahrer Dirk Hermann dazu bereit, trotz des Wetters - die Hitze ist eine Belastung für Fahrer als auch Material - noch einmal zu starten. Die ausgefallen Paraden am Leipziger Firmament wurden unter anderem durch mehrfaches Ballon-Glühen und ein Feuerwerk auf der Festwiese kompensiert.  

Grund für die abgesagten Starts war erst eine Windflaute am Donnerstagabend, später kamen Gewitter, Regen und vor allem die große Hitze am Samstag als Hindernisse dazu. „Man muss bedenken, dass es durch die Brenner in den Körben ja noch heißer wird. Wir hatten Angst, dass einer der Fahrer kollabieren könnte. Dieses Risiko wollten wir nicht eingehen“, sagte Arndt am Sonntag.

Wieviele Besucher sich zur Balloon-Fiesta einfanden, konnte Arndt am Sonntag noch nicht sagen. "Es waren wohl noch weniger als im Vorjahr", so die Sprecherin. "Aber ich kann es den Leuten auch nicht verdenken, bei so hohen Temperaturen entscheidet man sich dann halt eher fürs Baden als fürs Ballon-Fahren." Hinzu kamen die Einschränkungen durch mal fehlenden, mal zu viel wind, durch Hagel, Regen und Hitze. "Wir hatten mit dem Wetter von allen Seiten Pech."

mpu/joka

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