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Lokales Oberbürgermeister Jung im LVZ-Interview: Nach KWL-Prozess will Leipzig kräftig investieren
Leipzig Lokales Oberbürgermeister Jung im LVZ-Interview: Nach KWL-Prozess will Leipzig kräftig investieren
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13:57 05.11.2014
OBM Jung ist nach dem KWL-Urteil zuversichtlich für Leipzig. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Das sagte Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) am Mittwoch in einem LVZ-Interview. Geplant sei zum Beispiel, den Fuhrpark der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) zu erneuern. Beginnend ab 2015 sollen Dutzende alte Tatra-Straßenbahnen durch moderne Fahrzeuge ersetzt werden.

"Der Förderbescheid des Freistaates Sachsen dafür liegt auf dem Tisch. Auch wir als Kommune werden uns mit einer Anschubfinanzierung von drei Millionen Euro an dem Programm beteiligen", sagte Jung. "Ich glaube, dass die Bürger die Verbesserungen deutlich spüren werden."

Durch die Abwendung der Bankenforderungen über insgesamt 350 Millionen Euro sei von Leipzig und dem Stadtkonzern LVV eine "unglaubliche Last abgefallen", fuhr der Oberbürgermeister fort. Die Wasserwerke und der Konzernverbund hätten allein maximal die Hälfte dieses Betrags aufbringen können. Auch das Rathaus wäre nicht umhin gekommen, Investitionen rigoros zu streichen. "Und das in einer Situation, in der sich Leipzig, die Einwohnerzahlen, Wirtschaft und Arbeitsplätze so schön entwickeln."

Durch das gestrige Urteil des Londoner Richters Sir Stephen Martin Males bleibe den Leipzigern dieses Gruselszenario erspart. Der Richter habe dabei zugleich eine "großartige Botschaft" ausgesandt, indem er Fairness, Ehrlichkeit und ehrenhaftes Verhalten als Maßstab auch für Geschäftsbeziehungen einforderte, lobte Jung. "Und das in einer Welt, in der sonst oft nur dem Mammon hinterhergelaufen wird."

Das komplette Interview lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten LVZ oder im E-Paper.

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Jens Rometsch

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