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Lokales ÖPNV in Leipzig: Zusätzliche Haltestelle soll Parkplatz-Problem in Schleußig entschärfen
Leipzig Lokales ÖPNV in Leipzig: Zusätzliche Haltestelle soll Parkplatz-Problem in Schleußig entschärfen
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13:53 23.04.2013
Eine zusätzliche Haltestelle auf der Könneritzstraße soll Bus und Bahn für die Anwohner attraktiver machen. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Gleichzeitig rangeln die Anwohner um die knappen Parkplätze. Damit das Umsteigen auf den ÖPNV leichter fällt, fordert die SPD-Fraktion im Stadtrat eine weitere Haltestelle auf der Magistrale.

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Derzeit können die Fahrgäste der Bahnlinien 1 und 2 an drei Haltestellen im Stadtteil zusteigen, nämlich an der Rödel-, Stieglitz-, und Holbeinstraße. Außerdem hält die Buslinie 74 an der Rödel- und Stieglitzstraße. Zwar würden die Richtlinien erfül dass 80 Prozent der Menschen, die westlich und östlich der „Kö“ leben und arbeiten, in 300 Meter Luftlinie eine Haltestelle finden. Angesichts der drängenden Parkplatzproblematik muss aber nach Ansicht der SPD-Fraktion mehr passieren. Ein entsprechender Antrag geht jetzt in die Fachausschüsse. Darin weisen die Stadträte darauf hin, dass es bis in die 1990er-Jahr eine Haltestelle in Höhe Schnorrstraße gegeben habe.

Haltestellendichte ist in Dresden und Halle höher

Im Durchschnitt laufen die Leipziger rund 535 Meter zur nächsten Bus- oder Bahnhaltestelle. SPD-Stadtrat Mathias Weber, der den ADFC auch im Fahrgastbeirat der Leipziger Verkehrsbetriebe vertritt, führt einen Städtevergleich an: In Dresden beträgt der Haltestellenabstand durchschnittlich 490 Meter, in Halle noch 450 und in Erfurt 430 Meter. Internationales Vorbild ist das schweizerische Zürich. Die Stadt mit den knapp 400.000 Einwohnern hat den optimalen 300-Meter-Abstand bereits umgesetzt.

Die Strategie der Leipziger Verkehrsbetriebe sei derzeit, bei großen Abständen punktuell neue Haltestellen einzurichten, so das Unternehmen auf Anfrage von LVZ-Online. Die LVB verweisen auf ihre aktuellen Pläne für Haltepunkte am Münzplatz (Linien 10, 11) und an der Härtelstraße (2,9, 16). Grundsätzlich müsse aber abgewogen werden zwischen den Interessen der Anwohner und der Verlängerung der Durchfahrtzeit durch neue Stopps.

„Wir müssen eine zusätzliche Haltestelle für die Könneritzstraße jetzt prüfen lassen, bevor die Sanierungspläne fertig sind“, so die Stadträte Heiko Oßwald und Mathias Weber. Ende des 2. Quartals erwarten die Sozialdemokraten den Bau- und Finanzierungsbeschluss für die Sanierung der Verkehrsader im Südwesten Leipzig.

Nachdem die Bauarbeiten an der Hauptverkehrsstraße seit 2010 immer wieder verschoben worden ist, hat das Verkehrs- und Tiefbauamt den Start nun für 2015 angekündigt. 2,1 Millionen Euro, dreiviertel davon über Fördergelder finanziert, seien für den Haushalt 2015 eingeplant. Das teilte Amtsleiterin Edeltraut Höfer im März dem Stadtbezirksbeirat Südwest mit.

Evelyn ter Vehn

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