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Lokales Bundesliga-Heimauftakt: Fast 150 Falschparker rund um die Red-Bull-Arena
Leipzig Lokales Bundesliga-Heimauftakt: Fast 150 Falschparker rund um die Red-Bull-Arena
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12:35 13.09.2016
Blick auf die Red-Bull-Arena und das angrenzende Waldstraßenviertel. (Archiv)  Quelle: Leipzig report
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Leipzig

 Zum Bundesliga-Heimauftakt von RB Leipzig waren Mitarbeiter des Ordnungsamtes zur Verkehrsbeobachtung unterwegs. Ihr Fazit: Die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer habe sich an Verbote gehalten. Im Umfeld der Red-Bull-Arena gab es trotzdem 146 Verkehrsordnungswidrigkeiten, teilte die Behörde am Dienstag auf Anfrage von LVZ.de mit.

Offenbar auf der Suche nach einem Parkplatz in Stadionnähe parkten Autofahrer in öffentlichen Grünanlagen an der Straße am Sportforum oder nutzten unbefestigte Seitenstreifen an der Hans-Driesch-Straße. Das Ordnungsamt verteilte an der Jahnallee auch Knöllchen fürs Parken auf dem Gehweg und ahndete, dass Fahrzeuge im eingeschränkten Halteverbot an der Mainzer Straße abgestellt wurden.

Die Radfahrstreifen wurden von den Autofahrern zum Großteil respektiert. Lediglich ein Wagen habe auf dem Radweg in der Hans-Driesch-Straße geparkt. Den Abschleppdienst ließ die Behörde ebenfalls nur in einem einzigen Fall rufen.

Die Grünen-Fraktion im Stadtrat hatte bereits am Montag ein positives Fazit zu den Maßnahmen des Verkehrskonzepts gezogen, vor allem mit Blick auf den Sperrkreis um das Waldstraßenviertel. Die Fraktion forderte trotzdem konsequente Kontrollen an den Einfahrten. Wie das Ordnungsamt jetzt mitteilte, sei eine „statische Kontrolle der Einfahrt“ nicht erfolgt. Allerdings hätten sich neben den Mitarbeitern des Ordnungsamts auch eine Vielzahl von Kollegen aus dem Verkehrs- und Tiefbauamt einen Überblick zur Situation vor Ort verschafft.

Grünen fordern bewachte Fahrradparkplätze

Weiterhin ungelöst ist das Problem ausreichender und sicherer Fahrradparkplätze. Die Grünen-Fraktion hatte mobile Parkplätze nach dem Prinzip einer Fahrradgarderobe gefordert. Ob Fahrraddiebe den Samstag ums Stadion herum besonders aktiv waren, konnte die Polizei allerdings nicht eingrenzen. Fahrraddiebstahl sei als Delikt der Massenkriminalität „leider ein alltägliches Geschehen in ganz Leipzig“, so Sprecher Andreas Loepki gegenüber LVZ.de. Nach einem ersten Eindruck sei aber keine Steigerung der Fallzahlen oder ein besonderer Schwerpunkt zu erkennen, so Loepki.

Von Evelyn ter Vehn

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