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Leipzig soll Herzliya- und Addis-Abeba-Platz bekommen

Partnerstädte Leipzig soll Herzliya- und Addis-Abeba-Platz bekommen

Leipzigs Partnerstädte in Äthiopien und Israel werden gewürdigt: In Sichtweite des Neuen Rathauses soll künftig eine Grünfläche zum Addis-Abeba-Platz werden. Der Kreisverkehr am Clara-Zetkin-Park könnte bald Herzliya-Platz heißen.

Die Grünfläche an der Brüderstraße soll künftig Addis-Abeba-Platz heißen.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Zehn Jahre Städtepartnerschaft mit Addis-Abeba und 50 Jahre diplomatische Beziehungen zu Israel – diese Ereignisse will Leipzig jetzt im Stadtbild würdigen. So soll die Grünfläche zwischen Leplay-, Jablonski-, Brüder- und Windmühlenstraße nach der Hauptstadt Äthiopiens benannt werden.
Seit 2004 pflegt die Messestadt offiziell die Partnerschaft mit der Millionenstadt im Herzen des afrikanischen Staats. Schon seit 2002 wurde der Verein Städtepartnerschaft Leipzig-Addis-Abeba gegründet. Seitdem vertiefen äthiopische Mediziner ihre Kenntnisse in der Facharztausbildung an der Universität Leipzig.
Durch zahlreiche Bürgerreisen gibt es ebenso einen Austausch mit Addis Abeba wie durch die Schulpartnerschaft zwischen dem Schiller-Gymnasium und den Menelik-Schulen. Dazu kommen gemeinsame Projekte im Bereich Wissenschaft und Kultur. Die Beziehungen zu Deutschland reichen übrigens bis ins Jahr 1905 zurück: Damals wurde ein Freundschaftsvertrag zwischen dem deutschen und äthiopischen Kaiserreich geschlossen.
Seit 2010 gibt es in Addis Abeba, das unter anderem Sitz der UN-Wirtschaftskommission für Afrika ist, einen Leipzig Square. Wenn die Stadträte in der kommenden Sitzung mitziehen, wird ein Stück Afrika in der Leipziger City per Namen verewigt.

Der Kreisverkehr am Clara-Zetkin-Park soll zum Herzliya-Platz werden.

Kreisverkehr Clara-Zetkin-Park

Quelle: Dirk Knofe

Sehr viel öfter werden viele Autofahrer vermutlich über den geplanten Herzliya-Platz fahren: Der Kreisverkehr am Clara-Zetkin-Park soll nach der israelischen Stadt im Bezirk Tel Aviv benannt werden. Neben 50 Jahre deutsch-israelischen Beziehungen spielt dafür die seit 1992 wieder enger geknüpfte Verbindung zwischen Leipzig und Herzliya eine entscheidende Rolle. Die Platzwahl hat auch einen ganz konkreten Hintergrund: „In Herzliya wird der Verkehr hauptsächlich über Kreisverkehre geregelt“, heißt es in der Begründung der Verwaltung, die den Stadträten vorgelegt wird.
Nach der Wiedervereinigung begann die Messestadt, ehemalige Leipziger mit jüdischer Herkunft einzuladen. Es folgten offizielle Besuche von Vertretern aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft. Seit 2010 gibt es eine Schulpartnerschaft zwischen dem Reclam-Gymnasium und der HaRishinim High School Herzliya. Im selben Jahr wurde im Ariowitsch-Haus im Waldstraßenviertel der Städtepartnerschaftsverein Leipzig-Herzliya gegründet. Seit dem 18. September 2011 wurde der offizielle Städtepartnerschaftsvertrag unterzeichnet.
Evelyn ter Vehn

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