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Lokales Patenschaften für Asylbewerber in Leipzig: Grüne begrüßen Konzept – aber Begleitung fehlt
Leipzig Lokales Patenschaften für Asylbewerber in Leipzig: Grüne begrüßen Konzept – aber Begleitung fehlt
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15:04 13.02.2014
Asylbewerber-Unterkunft in der Riebeckstraße. Ein Patenschaftsmodell soll die Kontakte von Flüchtlingen mit Leipzigern fördern. (Archivbild) Quelle: Armin Kühne
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Leipzig

Die Grünen pochen allerdings darauf, dass Paten für ihre Aufgabe entsprechend vorbereitet werden müssten und auch Begleitung brauchten.

Mit den persönlichen Kontakten zwischen Leipzigern und den Asylsuchenden werde das gegenseitige Verständnis wachsen, so die Hoffnung. Aussagen zur Auswahl und Supervision der Paten vermisst Krefft aber in dem vorliegenden Konzept, zu dem die Grünen 2010 mit einem Antrag im Stadtrat den Anstoß gaben.  

Nach wie vor sei die Lage alleinstehender minderjähriger Flüchtlinge besonders prekär. Diese wohnen zunächst in der Obhut des Kinder- und Jugendnotdienstes. Werden die Jugendlichen volljährig, müssen sie in ein Asylbewerberheim umziehen. Das habe „erhebliche Auswirkungen auf die erreichte Integration der jungen Menschen“.

Die Patenschaften sollen die professionelle Begleitung der Asylsuchenden durch Sozialarbeiter ergänzen. Der Flüchtlingsrat habe sich durch sein Programm „Integration durch Bildung“ als Partner besonders für das Projekt qualifiziert, so die Grünen. Ehrenamtliche organisieren dabei Förderunterricht für Flüchtlinge, die in Leipzig die Schule besuchen. Das Angebot reicht von der Hausaufgabenhilfe bis zur Abiturvorbereitung. Am Freitag will die Stadt Einzelheiten des Projekts der Öffentlichkeit vorstellen.

lyn

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