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Lokales Pinkfarbene Zeichen für die Rechte von Mädchen – LVZ-Gebäude in Leipzig angeleuchtet
Leipzig Lokales Pinkfarbene Zeichen für die Rechte von Mädchen – LVZ-Gebäude in Leipzig angeleuchtet
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20:24 11.10.2013
Zum Welt-Mädchentag wurde auch das LVZ-Verlagsgebäude im Leipziger Peterssteinweg pink angeleuchtet. Quelle: Andreas Döring
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Leipzig

Auch die längste Burg Europas im bayerischen Burghausen und weitere Denkmäler setzten Zeichen für die Rechte von Mädchen. Als einziges Gebäude in Leipzig wurde das LVZ-Verlagshaus im Peterssteinweg pinkfarben erleuchtet.

Mädchen und junge Frauen sind nach einem neuen Bericht des Kinderhilfswerks Plan bei Katastrophen besonders stark betroffen. Es bestehe die Gefahr, dass sie bei der Flucht oder in einem Notcamp vergewaltigt werden und im Teenageralter ein Kind bekommen, sagte die Geschäftsführerin von Plan International Deutschland (Hamburg), Maike Röttger, am Freitag bei einem Empfang zum Welt-Mädchentag in Hamburg. „Wenn Überschwemmungen oder ein Erdbeben kommen, sind es meist die Frauen und Kinder, die zu Hause sind.“

Die Statue „Bremer Roland“ und der Sitz der Landesregierung auf dem historischen Marktplatz in Bremen erstrahlten in Pink. Quelle: dpa

Die Wahrscheinlichkeit in Folge einer Naturkatastrophe zu sterben, ist für Frauen und Kinder 14-mal höher als für Männer, heißt es in dem diesjährigen Report „Bedroht, bedrängt, benachteiligt – Mädchen und Katastrophen“. Eine Studie aus Pakistan von 2010 zeigte auf, dass die infolge der Jahrhundertflut im Sommer desselben Jahres vertriebenen Menschen zu 85 Prozent weiblich waren. Zudem zeigte die Untersuchung, dass während des Tsunamis in Asien im Jahr 2004 rund 45.000 mehr Frauen als Männer starben. Neun von zehn Katastrophen geschehen laut Plan in armen Ländern. Eine solche Krise potenziere die bereits vorhandenen alltäglichen Risiken für Mädchen und junge Frauen, lautet das Fazit des Reports.

Plan-Geschäftsführerin Röttger betonte: „Nur Bildung ist der Schlüssel zur Veränderung.“ Mädchen und Frauen müssten aktiv an der Katastrophenvorsorge beteiligt werden, damit sie im Notfall wüssten, was zu tun sei.

Plan arbeitet in 50 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas.

dpa

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