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Lokales Pizzabäcker-Weltmeister zu Gast: Inspirationen für den Gaumen
Leipzig Lokales Pizzabäcker-Weltmeister zu Gast: Inspirationen für den Gaumen
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01:00 19.07.2013
Pizzabäcker-Weltmeister Mario Signorile (links) und sein "Schüler" Giovanni Modica mit der neuen Pizza in Teglia, die außen knusprig und innen schön weich sein muss. Immer wieder ein Hingucker: das Teigballett, wenn der Boden um den Finger tanzt. Quelle: André Kempner

Im San Remo in der Grimmaischen Straße hat Giovanni Modica (48) derzeit einen prominenten Lehrer an der Seite.

Zum zweiten Mal gibt sich der Doppelweltmeister von 2010 und 2012 im Pizzabacken, Mario Signorile (44), die Ehre - und dem Kollegen eine Woche lang wertvolle Tipps. Er kommt gerade aus Beirut und ehe er nach Dubai weiterfliegt, macht der vierfache Vater aus Como bei seinem Landsmann Station, um ihn in neueste Trends und Techniken einzuweisen. "Ich suche immer neue Inspirationen für den Gaumen."

Nicht zu dünn und nicht zu dick darf sie sein, knusprig, nicht trocken. Und ruhen muss sie, mindestens 24 Stunden, sonst gibt's Bauchweh. "Der Teig einer Pizza ist das A und O", betont Modica, der seit 2008 in Leipzig arbeitet und sich bei einem Fußballspiel in der RB-Arena oder einem Spaziergang im Clarapark erholt. Die meiste Zeit aber steht er am Pizzaofen und sorgt dafür, dass aus unscheinbaren Hefeteigklumpen mediterrane Köstlichkeiten entstehen. "Zurzeit läuft unsere Don Giovanni super - belegt mit Parmaschinken, Rucola und Parmesan-Splittern", strahlt er.

Pizza werde auch in der arabischen Welt gern gegessen, erzählt Signorile. "Der Teig ist stets gleich, aber Gewürze und Belag unterscheiden sich regional", sagt der Gastronom und Ausbilder. Das sei wie Pizza Hawaii, die es auch nur hierzulande gibt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.07.2013

Cornelia Lachmann

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