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Lokales Prager Straße wieder komplett frei - Letzte Arbeiten an Wasserleitung abgeschlossen
Leipzig Lokales Prager Straße wieder komplett frei - Letzte Arbeiten an Wasserleitung abgeschlossen
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18:05 01.04.2011
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Leipzig

Dort wurde ein Abschnitt der Trinkwasser-Fernleitung erneuert.

Dies war nötig geworden, nachdem während der Bauarbeiten an der Prager Straße eine Havarie an der 125 Jahre alten Leitung aufgetreten war. Mit der Erneuerung von weiteren 600 Metern der Fernleitung Naunhof 1 sei die Trinkwasserversorgung wieder dauerhaft gesichert, heißt es in der KWL-Mitteilung.

Leipzig. Die Prager Straße ist ab Samstagmorgen wieder komplett für den Verkehr freigegeben. Wie die Kommunalen Wasserwerke (KWL) mitteilen, sind die Bauarbeiten zwischen der Kommandant-Prendel-Allee und der Straße Am Wasserwerk beendet. Dort wurde ein Abschnitt der Trinkwasser-Fernleitung erneuert.

Mitte März war die Prager Straße bereits stadtauswärts zwischen der Friedhofsgärtnerei und der Franzosenallee freigegeben worden. Grund der Sperrung waren die Bauarbeiten für die Straßenbahnlinie 15. Das Gemeinschaftsprojekt von Stadt, Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB) und Kommunalen Wasserwerken (KWL) kostete insgesamt 15 Millionen Euro. Allein die KWL investierten rund 6,5 Millionen Euro in die Modernisierung, davon mehr als fünf Millionen in die Trinkwasserversorgung.

Außerdem wurde zwischen der Friedhofsgärtnerei und der Chemnitzer Straße/Bockstraße die Prager Straße verbreitert. Dort verfügt die Straßenbahn über einen eigenen Bahnkörper mit Haltestellen, der Autoverkehr hat zwei Fahrspuren je Richtung plus Abbiegespuren. Die Buslinien 76 (Herzklinikum), 108 (Markkleeberg) und 141 (Borna) nutzen ab sofort mit der Straßenbahnlinie 15 die gleiche Haltestelle Probstheida. Dort können Fahrgäste auch in den Bus der Linie 79 (Connewitz-Thekla) umsteigen.

Die Buslinien 75, 79, 108, 141 sowie die Nachtbusse N8 und N8E verkehren ab sofort wieder im normalen Linienverlauf, ab Dienstag kommt auch die Buslinie 76 dazu.

Eigentlich sollte der Straßenabschnitt bereits Ende des vergangenen Jahres freigegeben werden. Für die Bauverzögerung bat Juhrs um Verständnis: "In der 16-monatigen Bauzeit hatten wir vier Monate mit sehr hartem Winter, wo gar nichts passiert ist."

Baubürgermeister Martin zur Nedden (SPD) zeigte sich erleichtert, dass die Verkehrsumleitung nun der Geschichte angehört und der Verkehr wieder rollen kann. "Der öffentliche Nahverkehr wird durch den Umbau beschleunigt. Die Fahrgäste können nun aus der Tram direkt in einen Bus einsteigen, was die Fortbewegung erleichtert." Den Schaden für die Umwelt habe man versucht, so klein wie möglich zu halten. "Es mussten Bäume gefällt werden. Aber wir haben im Gegenzug auch 130 neue Alleebäume gepflanzt. Außerdem verlaufen die Gleise dort, wo es geht, in einem Rasenbett", so zur Nedden.

Reik Anton / Ines Christ

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