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Lokales Prozess zu tödlichem Ruderunfall auf dem Elsterflutbecken beginnt im März
Leipzig Lokales Prozess zu tödlichem Ruderunfall auf dem Elsterflutbecken beginnt im März
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12:13 25.01.2010
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Bei dem Unglück am 13. April 2008 war ein zwölfjähriger Junge aus Dessau-Roßlau gestorben. Er wollte mit vier anderen Kindern an einer Regatta teilnehmen. Ihr Boot wurde abgetrieben und stürzte mehrere Meter tief ein Wehr hinunter.

Die Leiche des Jungen war erst nach zweieinhalb Wochen gefunden worden. Die anderen Kinder wurden schwer verletzt, ein Elfjähriger schwebte in Lebensgefahr. Erster Prozesstag ist der 11. März, sagte ein Gerichtssprecher am Montag. Insgesamt sind bis zum 1. April sieben Verhandlungstage angesetzt worden.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Angeklagten die Situation damals nicht richtig eingeschätzt haben. Der Präsident des Ruderclubs als Organisator soll den erhöhten Wasserstand und die hohe Fließgeschwindigkeit des Flusses Elster nicht richtig einkalkuliert haben. Die beiden Betreuerinnen eines Dessauer Rudervereins hätten die Kinder nach Überzeugung der Anklage gar nicht an den Start gehen lassen dürfen. Die drei Jungen und zwei Mädchen hätten nicht genug Erfahrung gehabt.

dpa

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