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Lokales Rathaus schafft Referat für Digitalisierung
Leipzig Lokales Rathaus schafft Referat für Digitalisierung
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21:53 04.12.2018
Ob IT-Unterricht an den Schulen oder moderne Verkehrsleitsysteme zum autonomen Fahren – das neue Referat im Leipziger Wirtschaftsdezernat hat ein breites Aufgabenfeld. Quelle: Sebastian Gollnow/dpa
Leipzig

Das Leipziger Wirtschaftsdezernat bekommt ein neues Referat „Digitale Stadt“ und einen anderen Namen. Wie Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) bei einer Pressekonferenz mitteilte, will er dem Stadtrat folgende Bezeichnung als künftigen Namen vorschlagen: Dezernat für Wirtschaft, Arbeit und Digitalisierung.

Ein Aufbaustab für das Referat werde von Beate Ginzel geleitet, die bisher im Amt für Stadterneuerung tätig war und als Fachfrau für EU-Fördermittel gilt. Insgesamt solle der neue Bereich zehn Stellen umfassen, wobei sieben Wechsel innerhalb der Verwaltung und drei Ausschreibungen für zusätzliche Jobs vorgesehen sind. Voraussichtlich ab April 2019 sei das Referat arbeitsfähig. An Sachmitteln sehe der Haushaltsentwurf für 2019 und 2020 insgesamt 800 000 Euro vor.

Drei Hauptziele verbinde die Kommune mit der Reform. Die Verwaltungsarbeit solle mit Hilfe der Digitalisierung bürgerfreundlicher und effizienter werden. So starten die Stadt Leipzig und der Freistaat Sachsen Anfang 2019 gemeinsam zwei Pilotanwendungen auf einem neuen Internetportal, wo Anliegen zur Gästetaxe und zum Personenstandsrecht online geklärt werden können. Zweitens gehe es um die Unterstützung Leipziger Firmen und Forscher bei der Digitalisierung und drittens um den Aufbau moderner Netze zur Steuerung von Verkehr, Wärme oder Datenaustausch. In fußläufiger Entfernung zum Rathaus sei der Aufbau eines „Innovations-Hubs“ geplant, in dem verschiedene Akteure – auch von Unternehmen – zum Thema Digitalisierung zusammenarbeiten. Nach LVZ-Informationen wurde bis zuletzt hinter den Kulissen heftig darum gerungen, welchem Rathaus-Dezernat das Referat angegliedert wird.

Von Jens Rometsch

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