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Lokales Regenbogenfahne weht wieder über Leipzig
Leipzig Lokales Regenbogenfahne weht wieder über Leipzig
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09:20 14.07.2018
Am Freitagnachmittag um 16 Uhr ist am Neuen Rathaus in Leipzig die Regenbogenflagge gehisst worden. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Am Freitagnachmittag um 16 Uhr ist am Neuen Rathaus in Leipzig die Regenbogenflagge gehisst worden. Wie das Referat für Gleichstellung von Frau und Mann informierte, wird damit die Veranstaltungswoche zum Christopher Street Day (CSD) eröffnet. Erstmals wird die Flagge auch an anderen Leipziger Institutionen wie der Universität, der Hochschule für Technik, Wissenschaft und Kultur, dem US-Generalkonsulat und dem Theater der Jungen Welt wehen. Damit soll ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt gesetzt werden.

„Es mag ja sein, dass man die gleichen Rechte hat, aber die gleiche Akzeptanz ist noch nicht da. Und dafür müssen wir kämpfen“, sagt etwa der Gleichstellungsbeauftragte der Universität Leipzig, Georg Teichert. Er bezieht sich dabei unter anderem auf den Übergriff auf eine transsexuelle Studentin der Universität Leipzig.

Toleranz und Weltoffenheit - dafür will sich die Stadt Leipzig einsetzen. Pünktlich zum Christopher Street Day wehen deshalb wieder die Regenbogenfahnen über dem Rathaus und erstmals auch über der Universität Leipzig.

Mit der Flagge, die unter anderem als Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung gilt, wollen die Teilnehmer ein Zeichen gegen Rassismus, Sexismus, Homo-, Trans- und Interfeindlichkeit setzen. Dazu veranstaltet das Aktionsbündnis CSD Leipzig eine Woche später am 21. Juli auch einen Aufzug. Im Anschluss an die Demonstration folgt ein Straßenfest auf dem Leipziger Marktplatz.

ThTh/hgw

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