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Lokales Reibungsloser Baustart am Leipziger Martin-Luther-Ring
Leipzig Lokales Reibungsloser Baustart am Leipziger Martin-Luther-Ring
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22:55 28.05.2018
Stau in der Harkortstraße gestern Vormittag – nicht länger als sonst auch im Berufsverkehr.  Quelle: Foto:
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Leipzig

 Überraschend unspektakulär ist am Montag die Sperrung des Martin-Luther-Ring und Dittrichrings in Richtung Goerdelerring abgelaufen. Als die Bauleute kurz vor 7 Uhr den Baubereich zwischen Lotterstraße und Thomaskirchhof sperrten, gab es in der Harkortstraße zwar längere Rückstaus, aber die hielten sich in Grenzen und lösten sich etwas später relativ schnell wieder auf. Die von der Stadt eingerichtete Zufahrt zu den City-Parkhäusern „Burgplatz“ und „Marktgalerie“ wurde trotzdem rege genutzt – vor allem von Fahrzeugen mit stadtfremden Kennzeichen, deren Insassen offenbar in der Innenstadt einkaufen wollten. Für diesen Verkehr hat die Kommune im Bereich der Thomaskirche ein Halteverbot ausgeschildert. Vor dem Standesamt im Stadthaus wurden die Parkplätze dagegen belassen. Dort geht es jetzt deutlich enger zu.

Zur Entlastung beigetragen hat auch, dass Autofahrer den Baubereich in Richtung Süden nach wie vor durchfahren können. Am Montag war dies sogar noch auf beiden Fahrspuren möglich. Aber ab kommender Woche wollen die Leipziger Verkehrsbetriebe in diesem Bereich ihre Gleise sanieren – und deshalb wird dann dort die an den Schienen verlaufende linke stadtauswärtige Fahrspur gesperrt. Dann ist auch in diese Richtung mit Staus zu rechnen.

Die Instandsetzung der Fahrspuren in Richtung Goerdelerring soll am Dienstag beginnen. Mit Aufbrucharbeiten gehe es los, hieß es vor Ort. Dann ist mit erheblichen Lärm- und Staubbelästigungen zu rechnen. Von Juli bis Oktober sollen auch noch Arbeiten in der Gottschedstraße und im Thomaskirchhof stattfinden. Gebaut werden soll bis 12. Oktober (die LVZ berichtete).

Dass die Baustelle ohne größere Beeinträchtigungen angefahren werden konnte, begründen Experten mit der guten Umleitungsführung. Autofahrer könnten sowohl nach Osten über den Leuschnerplatz ausweichen als auch nach Westen über die Friedrich-Ebert-Straße, hieß es.

Von Andreas Tappert

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