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Lokales Renftplatz am Anker in Leipzig-Möckern soll ab 2017 gebaut werden
Leipzig Lokales Renftplatz am Anker in Leipzig-Möckern soll ab 2017 gebaut werden
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14:15 08.09.2016
Der Neubau des Ankers in Leipzig-Möckern. Der nebenliegende Renftplatz soll ab 2017 umgestaltet werden.  Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

 Der Renftplatz im Leipziger Stadtteil Möckern wird ab dem kommenden Jahr gebaut. Das geht aus einem Dokument des Dezernats für Stadtentwicklung und Bau hervor. Die Fraktion der Grünen hatte zuvor eine entsprechende Anfrage eingereicht. Der Antwort nach soll das Gelände vor dem soziokulturellen Zentrum Anker ab Mai 2017 umgestaltet werden.

„Die Entwurfsplanung für die Umgestaltung des Platzes liegt vor“, heißt es darin. Der Baubeschluss soll noch im September in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters vorgelegt werden. Die anschließende Planung wird dann etwa drei Monate dauern, ab Januar 2017 könnte die Ausschreibung beginnen. „Ein Baubeginn wäre ab Mai 2017 möglich“, heißt es weiter.

Die Arbeiten stehen in engem Zusammenhang mit der Fertigstellung des soziokulturellen Zentrums Anker. Dort wurde in der vergangenen Woche bereits die Eröffnung des neuen Vereinsgebäudes gefeiert. Ein Saalgebäude muss noch saniert werden, geplant ist das bis Anfang 2018. Es könne aber „noch kein verlässlicher Fertigstellungstermin zum Stadtteilzentrum Anker benannt werden“. Baustart ist für Oktober geplant.

Sollte sich der Beschluss zur Gestaltung des Renftplatzes verzögern, werden Vorplatz und das kulturelle Zentrum womöglich zu unterschiedlichen Zeitpunkten fertig gestellt. „Die Folge wäre, dass es keinen kompletten barrierefreien Zugang und keine gestalteten Außenanlagen zum Anker gibt“, wird in der Erklärung der Behörde erläutert.

Der Renftplatz ist laut Konzept als multifunktionaler Stadtplatz geplant, der öffentlich genutzt werden kann. Für Kinder und Jugendliche sollen eine Streetballanlage, ein Kletterfelsen, Tischtennisplatten und ein Fußballfeld entstehen. Wie auch die Bedürfnisse der angrenzenden Heisenberg-Schule berücksichtigt werden, ist noch in Planung.

Die Baukosten belaufen sich nach jetzigem Stand auf knapp 648.000 Euro, zwei Drittel davon sollen durch Fördermittel finanziert werden.

Von Josephine Heinze

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