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Lokales Reudnitz-Nord ist saniert – Nun müssen Hausbesitzer zahlen
Leipzig Lokales Reudnitz-Nord ist saniert – Nun müssen Hausbesitzer zahlen
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23:16 15.09.2015
Im Rahmen der Stadtteilsanierung wurde unter anderem das Gleisvorfeld des früheren Eilenburger Bahnhofs zum Lene-Voigt-Park umgebaut. Seitdem können dort die Stadtteilfeste steigen (Archivbild). Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Die Erneuerung des nordöstlichen und nordwestlichen Teils von Reudnitz ist nach Ansicht des städtischen Baurressorts weitgehend abgeschlossen. Seit Beginn der städtebaulichen Sanierung Anfang der 1990er seien rund 79 Prozent der öffentlichen Straßen und etwa 73 Prozent der Grundstücke modernisiert, beziehungsweiße neu bebaut worden, teilte Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau am Dienstag mit. Nun plant die Verwaltung in den genannten Gebieten am 30. Juni 2017 die Sanierungssatzung aufzuheben.

Mit dem Ende dieses Status kommen auf Grundstückeigentümer hohe Gebühren zu. Gutachter ermitteln, wie sehr die Liegenschaften durch die öffentlich geförderten Erneuerungen im Wert gestiegen sind. Die Besitzer müssen dann entsprechende Ausgleichsbeträge entrichten. Die Verwaltung wirbt allerdings dafür, die fälligen Summen schon vor dem Stichtag in zwei Jahren zu bezahlen. Wer die Beträge bereits bis zum 30. Juni kommenden Jahres begleicht, könne bis zu 20 Prozent Rabatt erhalten, hieß es.

Die Einnahmen in das verbliebene Sanierungsgebiet investiert werden. So ist unter anderem die Erneuerung der Eilenburger Straße geplant.

chg

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