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Lokales Richard-Wagner-Verband und Vorsitzender Thomas Krakow im Jubiläumsjahr aktiv
Leipzig Lokales Richard-Wagner-Verband und Vorsitzender Thomas Krakow im Jubiläumsjahr aktiv
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01:00 11.10.2013
Thomas Krakow (rechts) überreicht Igor Odinzow die Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft im Richard-Wagner-Verband. Quelle: Privat

Doch nach außen geschieht noch so manches, vor allem inszeniert vom hiesigen Richard-Wagner-Verband und dessen Vorsitzenden Thomas Krakow.

Jüngst besuchten Leipziger Wagnerianer erneut Königsberg, wohin Richard 1836 vor seinen Gläubigern geflüchtet war und wo er sogleich Minna Planert geehelicht hatte. Wagner, der Königsberger, wird heute in dieser Stadt verehrt, im wieder aufgebauten Dom, nun keine Kirche mehr, sondern Museum und Konzerthalle, erklingt ab und an auch seine Musik. Dafür setzt sich unter anderen Igor Odinzow ein. Der 82 Jahre alte Ex-Oberst der Sowjetarmee leitete einst den Wiederaufbau des im Krieg zerstörten Bauwerks und wacht nun darüber, was in und mit dem historischen Bauwerk geschieht. Für seine Taten auch für Wagner wurde Odinzow zum Ehrenmitglied des Leipziger Richard-Wagner-Verbandes befördert. Er befindet sich in illustrer Gesellschaft, solche Mitgliedschaft wurde auch schon der Sängerin Sigrid Kehl, dem Opernregisseur Joachim Herz und der Wagner-Enkelin Irena Lafferentz-Wagner zu teil.

Die Leipziger Wagner-Tour führte jüngst auch nach Brüssel. An der Landesvertretung Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union sprach Krakow über Richard, den Leipziger und Mitteldeutschen. Manch eine Bildungslücke konnte dabei geschlossen werden. Nur wenige wussten, dass dessen frühe Oper "Das Liebesverbot" 1836 am Stadttheater in Magdeburg seine, wenn auch wenig erfolgreiche, Uraufführung erfuhr. Das ist Geschichte, derzeit steht dieses Werk auf dem Spielplan der Leipziger Oper.

Richards dritter kultureller Brückenschlag: Auch in Leipzigs Partnerstadt Brünn ist der Komponist prominent. Wagnerianer aus Leipzig waren präsent, als am Janacek-Theater "Der fliegende Holländer", inszeniert vom slowakischen Regisseur Roman Polak, seine umjubelte Premiere hatte. "Tolles Finale, ein unglaublich attraktive und zudem gut singende Senta", heißt es.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.10.2013

Thomas Mayer

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