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Lokales Richtfest für zwei H-Hotels am Leipziger Hauptbahnhof
Leipzig Lokales Richtfest für zwei H-Hotels am Leipziger Hauptbahnhof
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12:16 06.10.2018
Stießen mit Nordhäuser Doppelkorn auf die Fertigstellung des Rohbaus an: Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau, Projektentwickler Ingo Seidemann, H-Hotels-Vorstandschef Alexander Fitz sowie Andreas Schlage vom Baukonzern GP Papenburg (von links). Quelle: Foto: Dirk Knofe
Leipzig

In einem Jahr sollen hier mehr als 1000 Gäste übernachten können. Am Freitag wurde an der Ostseite des Leipziger Hauptbahnhofs Richtfest für gleich zwei neue H-Hotels gefeiert. Deren Bau kostet 72 Millionen Euro. Das Konzept mit zwei Marken an einem Standort habe sich bereits in Berlin und München ausgezeichnet bewährt, sagte Alexander Fitz, Vorstandschef der H-Hotels AG aus dem hessischen Bad Arolsen, vor den über 100 Gästen. „Es sorgt dafür, dass hier in Zukunft nicht nur Geschäftsreisende zu sehen sein werden, sondern auch Familien, Kinder – das ganze bunte Leben.“

In einem Jahr sollen in zwei neuen Hotels am Leipziger Hauptbahnhof mehr als 1000 Gäste übernachten können. Jetzt wurde Richtfest für die 72 Millionen Euro kostenden Neubauten gefeiert – hier die Bilder.

Haus Nummer eins werde ein sechsgeschossiges Hyperion-Hotel mit 193 Zimmern, vier zusammenschaltbaren Konferenzräumen, Fitness- und Wellnessbereich auf 250 Quadratmetern im obersten Stock. Hyperion ist eine 2017 geschaffene Premium-Marke der Gruppe, die früher viele Häuser unter dem Namen Ramada-Treff betrieb – so auch in Paunsdorf.

75 Mitarbeiter betreuen beide Häuser

Unmittelbar anschließen wird sich ein fünfgeschossiges H2-Hotel mit 337 Zimmern, die zum Teil vier Personen Platz bieten. Im künftigen Frühstücksrestaurant des Design- und Budgethauses wurde gestern für die Bauarbeiter und Handwerker des Generalunternehmers GP Papenburg, Niederlassung Leipzig, aufgetafelt. Der Raum liegt neben einem großen Lichthof, hat riesige Säulen und reicht über zwei Etagen. Dort soll es nach der Eröffnung im Herbst 2019 rund um die Uhr auch einen warmen Imbiss und Getränke für die Gäste geben. Etwa 75 Mitarbeiter kümmern sich dann um beide Häuser, die eine gemeinsame Küche, Wirtschaftsräume und Direktion erhalten.

Fassade schon Ende 2018 gut zu sehen

Schon Ende 2018 soll die Fassade der Neubauten gut erkennbar sein, kündigte Ingo Seidemann vom Projektentwickler S&G Development an. Das Büro Gerber Architekten habe die Fassaden transparent und in Farbtönen gestaltet, die dem Sandstein des Bahnhofs ähneln. Vor sechs Monaten konnte S&G bereits das benachbarte Fernbus-Terminal einweihen. „Dort wurden seitdem 18 000 Busabfahrten und 850 000 Passagiere gezählt“, strahlte Seidemann. Eine Service-Station für die Busfahrer hinter dem Obi-Markt sei nun auch fertig. „Ihr goldener Farbton ist von der Brandenburger Brücke aus gut zu sehen.“

Goldener Hingucker: Die Servicestation für die Busfahrer des neuen Leipziger Fernbus-Terminals ist nun ebenfalls fertig. Quelle: Jens Rometsch

Von Jens Rometsch

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