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Lokales Rieck-Expedition scheitert am Eisriesen in Feuerland
Leipzig Lokales Rieck-Expedition scheitert am Eisriesen in Feuerland
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00:18 24.01.2016
In der Eiswand des 2246 Meter messenden Monte Sarmiento – 70 Meter unter dem Gipfel war Schluss. Quelle: Olaf Rieck
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Leipzig


Wie berichtet, wurde der Monte Sarmiento, der zum chilenischem Hoheitsgebiet gehört und rund 150 Kilometer entfernt von der Stadt Punta Arenas inmitten des Regenwaldes aufragt, bisher nur dreimal bezwungen. Als ersten gelang das 1956 Carlo Mauri und Clemente Maffei. Nachdem bisher alle Seilschaften den Riesen über die Ostseite angegangen waren, versuchten es Rieck und Liebstein über eine neue Route an der Südwestflanke. Um dorthin zu gelangen, waren sie mit zwei Kajaks und darin verstauter Ausrüstung von Punta Arenas über die Magellanstraße und den Magdalenenkanal gepaddelt und schlugen im Lovistotal ihr Basislager auf. Eine Flutwelle setzte die Zelte unter Wasser, Dauerregen machte dem Duo in der Wildnis am anderen Ende der Welt zu schaffen. Als sich endlich ein Schönwetterfenster öffnete, arbeiteten sich die beiden Sachsen bis in die Nähe des Bergfußes vor, richteten dort ein Depot ein und starteten am Donnerstag letzter Woche einen Gipfelangriff. „Wir fühlten uns den Schwierigkeiten gewachsen, kletterten bis zum Limit seilfrei. Doch 250 Meter unter dem Gipfel setzte Eisschlag ein“, berichtete Rieck. „Wir mussten passen, waren aber zuversichtlich bei einem zweiten Versuch zum Erfolg zu kommen.“


“, meinte Rieck, der momentan Probleme mit der Stromversorgung für die Funktechnik hat.

Von Mario Beck

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