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Lokales Riesenrad und Achterbahn: Leipziger Frühjahrskleinmesse mit neuen Attraktionen
Leipzig Lokales Riesenrad und Achterbahn: Leipziger Frühjahrskleinmesse mit neuen Attraktionen
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21:40 15.04.2016
Mit dabei auf der Leipziger Kleinmesse: Gruseln in der Geisterbahn Quelle: André Kempner
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Leipzig

Schausteller sind wettergestählt – hoffentlich sind es, zunächst zumindest, ihre Besucher auch: Denn der Start der diesjährigen Leipziger Frühjahrskleinmesse fiel am Freitag ordentlich nasskalt aus. Nichtsdestotrotz: Am Cottaweg locken bis Anfang Mai wieder die buntesten und wildesten Fahrgeschäfte, glückverheißende Los- und auf Sportlichkeit zielende Schießbuden sowie all die Zuckerwatte-, Waffel- und sonstigen Stände, die Leib und Seele beim Bummel über solch einen Volksfestplatz braucht. 

„Zum diesjährigen Mix traditioneller Kleinmessegeschäfte gesellen sich diesmal ein paar neue, spektakuläre Attraktionen“, sagt Jürgen Seiferth, der Erste Vorsitzende des Leipziger Schaustellervereins. Beispielsweise verweist er auf den „Euro Coaster“, eine Familienachterbahnbahn. Noch dazu „die weltweit einzige Achterbahn mit hängenden Gondeln“, wie der Vereinschef betont. Erstmals am Cottaweg zu besteigen sei auch das Riesenrad Panoramica. Das Spaßteil bringt es auf 32 Meter Höhe, garantiert einen tollen Rundblick über die Stadt aus 24 offenen oder auch geschlossenen Gondeln. Und mit dem „Haunted Castle“ kann selig werden, wer’s gern schaurig mag. Das ist nämlich eine Geisterbahn, wo gleich durch zwei Etagen gedüst wird. Deshalb ist das holländische Gruselfahrgeschäft auch elf Meter hoch.

„Alles in allem ist das verfügbare Messeareal jetzt etwas kleiner als noch zur Herbstmesse im vergangenen Jahr“, erzählt Seiferth. Noch-Fußball-Zweitligist Rasenballsport Leipzig habe sich ja inzwischen – wie angekündigt – ein Stück vom Platz nördlicherseits abgeknapst. Akkurat abgezäunt, grünt dort bereits feinster Fußballrasen, ein jeder Halm sichtbar höhengenormt. Der Flächenverlust, sagt Seiferth, habe diesmal schon etwas Grübeln lassen. Die Frage aller Fragen lautete dabei wie folgt: Wie die Fahr- und Versorgungsgeschäfte auf dem geschmälerten Gelände so anordnen, dass der Fußgängerstrom dennoch an allen vorbeiführt und keiner der Kollegen „im toten Winkel“ bleibt? Ob man den Stein des Weisen gefunden hat, werde sich zeigen. Notfalls, sagt Seiferth, habe man noch einen Plan B. Zudem gebe es die Kleinmesse – nach der Premiere im Vorjahr – auch anno 2016 gleich dreimal: Auf die jetzige Ausgabe folgt erneut eine Sommerkleinmesse (5. bis 21. August) und dann das Herbst-Vergnügen (30. September bis 23. Oktober).

Das aktuelle Event selbst währt bis zum 8. Mai. Am heutigen Sonnabend sowie am 7. Mai klingt es jeweils bei Einbruch der Dunkelheit mit einem Feuerwerk aus. Die Tore öffnen sich täglich um 14 Uhr, der Eintritt ist frei. Thementage haben die Schausteller auch wieder auf dem Plan. Immer freitags ab 19 Uhr ist Ladies Night. „Damen und alle, die so aussehen, dürfen Fahr- und Laufgeschäfte für jeweils einen Euro nutzen“, betont Seiferth und stöhnt ein wenig. Aus Erfahrung, wie er sagt. „Was glauben Sie, was sich Männer an solch’ einem Tag alles überstülpen!“ Voll werde es jedenfalls bei den Ladies-Nächten immer. Rappelvoll sogar. „Familientag“ ist derweil jeden Mittwoch. Dann gilt: Einmal zahlen, zweimal fahren. „Und das bei allen Fahr- und Belustigungsgeschäften“, wirbt der Vereinschef für „unsere familienfreundliche Offerte“.

Die Kleinmesse befindet sich im 109. Jahr ihres Bestehens. Beim ausrichtenden Schaustellerverein erhofft man sich eine gute halbe Million großer wie kleiner Rummelgäste. Hoffentlich spielt nur auch das Wetter mit!

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