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Lokales Robert Clemen will CDU-Chef in Leipzig bleiben
Leipzig Lokales Robert Clemen will CDU-Chef in Leipzig bleiben
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07:00 25.10.2017
Robert Clemen. Quelle: Foto: André Kempner
Leipzig

In Zeiten ihrer schwersten Krise in Sachsen setzt die CDU in Leipzig auf Kontinuität. Auf dem Kreisparteitag am kommenden Sonnabend will Robert Clemen erneut für das Amt des Parteivorsitzenden kandidieren. Das erklärte der 50-Jährige gestern gegenüber der LVZ. „Es ist gelungen, die Leipziger CDU zusammenzuführen“, erklärte er. „Alle ziehen jetzt an einem Strang.“ Das war nicht immer so. In der Vergangenheit war die Partei immer wieder von heftigen internen Auseinandersetzungen erschüttert worden. Die kommenden Jahre werden „bewegte Zeiten“, prophezeite Clemen, „da brauchen wir Kontinuität“. Clemen hatte den Vorsitz im Jahr 2013 übernommen, als sich nach der verlorenen Oberbürgermeisterwahl ein tiefer Riss durch die Leipziger Christdemokratie zog. Vor allem das lange Zeit schwierige Verhältnis zwischen Kreisverband und Stadtratsfraktion hat sich mittlerweile entspannt. Nicht zuletzt, weil unter Clemen mehrere Stadträte in den Vorstand aufgenommen wurden. Allerdings gehört zu seiner Bilanz auch der Verlust des eigenen Landtagsmandates sowie des Bundestagsmandates von Thomas Feist im September.

Auch die Junge Union will künftig stärker in der Parteiführung verankert sein. Neben Anne Jentzsch (27), die bereits als Beisitzerin im Vorstand vertreten ist, hat die CDU-Nachwuchsorganisation mit Jessica Heller (27) und Marcus Mündlein (22) zwei weitere Bewerber für den Vorstand nominiert.

Der neu gewählte Vorstand soll die Partei dann in die Kommunalwahlen 2019 führen. Neben den personellen werden auf dem Parteitag auch erste inhaltlichen Weichen gestellt. In den vergangenen Wochen waren in den Ortsverbänden Leitlinien unter der Überschrift „Unser Leipzig“ mit den Schwerpunkten Sicherheit, Ordnung, Wirtschaft, Verkehr und Wohnen diskutiert worden. Auf dem Parteitag stehen sie zur Abstimmung. Sie sollen die Grundlage für das nächste Kommunalwahlprogramm der CDU bilden.

Von Klaus Staeubert

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