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Lokales Saisonstart für beliebte Reisevorträge
Leipzig Lokales Saisonstart für beliebte Reisevorträge
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23:20 13.10.2015
Rhythmus, Rum & Revolution – um Kuba dreht sich der „Welt im Sucher“-Vortrag von Pascal Violo am 3. Januar. Quelle: Foto: Reisefibel
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Leipzig

Es ist wieder Erlebniszeit bei der beliebte Vortragsreihe „Welt im Sucher“. Interessenten sind eingeladen, mit auf Entdeckungsreise zu gehen. Gemeinsam sollen die faszinierendsten Flecken der Erde erkundet, über die Schönheit der Natur gestaunt, berührende Geschichten von Menschen gehört und außergewöhnliche Reiserouten begangen werden – und zwar auf der Leinwand.

„Mittlerweile stehen wir vor der 21. Saison“, berichtet Reisefibel-Chef Dirk Weckwert, der die Reihe von Beginn an in Zusammenarbeit mit der Leipziger Volkszeitung organisiert. Auch nach über zwei Dekaden gebe es noch viele professionelle Abenteurer, die in Multivisions-Shows und Live-Reportagen von ihren Reisen berichten und die Zuhörer an ihren Erlebnissen hautnah teilhaben lassen würden. „Unsere Referenten sind monatelang in der Welt unterwegs gewesen und haben sich auf so manche Gefahren eingelassen, um schließlich mit eindrucksvollen Bildern und unterhaltsamen Geschichten aufwarten zu können“, so Weckwert. In diesem Zyklus könne man sich auf mitreißende Shows, Kulturvorträge, Familiengeschichten, Aussteigerabenteuer und Foto-Workshops freuen.

Den Beginn macht am Freitag (16. Oktober) ein Vortrag von Stephan Orth, der ab 19 Uhr im Oberlichtsaal der Stadtbibliothek über „Couchsurfing im Iran“ sprechen wird. Es ist Offiziell eigentlich verboten, reiste Orth trotzdem kreuz und quer durch den Iran, schlief auf Dutzenden von Perserteppichen, erlebte irrwitzige Abenteuer und lernte dabei ein Land kennen, das so gar nicht zum Bild des Schurkenstaates passt. Wenn Orth gerade nicht als Couchsurfer unterwegs ist, arbeitet er als Redakteur im Reiseressort bei Spiegel Online.

Ein zweites Highlight ist sicher ErichDäniken, vor kurzem 80 geworden. Sein Vortrag dürfte wieder explosiv zünden. Zum ersten Mal spricht der Meister umstrittener Theorien über Ufos. Stimmt es, dass ein orangfarbenes Objekt am 24. März 1967 die Raketenbasis in Montana/USA lahmlegte? Dass der Gouverneur von Arizona heute zugibt, rabenschwarz gelogen zu haben? Die Zuhörer können dies am 1. November um 17 Uhr im Pentahotel erleben.

Der Pazifische Feuerring ist dann der Hauptvortrag des ersten Entdeckertages. Oliver Schmidt wird sich in seinem gleichnamigen Vortrag jener geologisch und vulkanisch aktivsten Zone der Erde widmen, die sich von Kamtschatka bis nach Neuseeland und von Südamerika bis nach Alaska zieht. Über 40.000 Kilometer rund um den Pazifischen Ozean stehen auf dem Reiseprogramm von Oliver Schmidt und seiner Familie bei der Beobachtung des Pazifischen Feuerrings, worüber er am 15. November ebenfalls im Pentahotel berichten wird. Zum Entdeckertag gehören zudem die Vorträge „Steinkreuze Armenien“ mit Michael Markewitsch und „Sikkhim“. Über das ehemalige Königreich an den steilen, dicht bewaldeten Hängen des Himalaya zwischen Nepal und Bhutan am Fuße es dritthöchsten Berges der Erde, dem Kanchenjunga (8598 Meter) berichtet Bartlin Schöpflin.

Und auf zwei weitere Vorträge sei an dieser Stelle schon einmal hingewiesen. So stellen die Brüder Hansen und Paul Hoepner unter dem Motto „Zwei nach Shanghai“ ihre Tour über 13.600 Kilometer mit dem Fahrrad von Deutschland nach China vor, die sie an ihrem 30. Geburtstag in Angriff genommen haben. Es wird die Fahrt ihres Lebens mit Momenten des größten Glücks, aber auch mit ausweglos erscheinenden Situationen. Sieben Monate sind sie unterwegs und legen tausende von Kilometern zurück. In ihrem Vortrag berichten die beiden über wohltuende Begegnungen und gefährliche Situationen, wilde Natur, den Kampf mit Behörden und unvermeidlichen Bruderzwist. Interessenten sollen am 10. November um 19 Uhr in den Oberlichtsaal der Stadtbibliothek kommen.

Im Mendelssohnsaal des Gewandhauses heißt dann am 30. Januar 2016 das Thema „Ohne Geld ans Ende der Welt“. Kann man das schaffen, ohne einen Cent in der Tasche von Berlin bis in die Antarktis reisen? Michael Wigge hat es erprobt. Zum Nachmachen nur für Abenteurer mit sehr viel Humor empfohlen – aber für Vortragsbesucher ein Riesenspaß.

Karten für den Vortrag „Couchsurfing im Iran“ am Freitag um 19 Uhr gibt es im Vorverkauf zu je 10, an der Abendkasse zu 12 Euro: in der LVZ-Geschäftsstelle Peterssteinweg 14–16; in der Reisefibel, Markgrafenstraße 5, Telefon 0341 215870 (www.reisefibel.de); im LVZ Media Store, Höfe am Brühl 1; unter der gebührenfreien LVZ-Ticket-Hotline 0800 2181050.

Von Martin Pelzl

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