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Lokales Sanfte Leipziger OP-Methode für junge Patienten - 21 Kinder bisher behandelt
Leipzig Lokales Sanfte Leipziger OP-Methode für junge Patienten - 21 Kinder bisher behandelt
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23:59 06.08.2013
Eine Operationsszene Quelle: Bernd Weissbrod

Um dies zu ermöglichen, ist immerhin ein Zugang zum Magen von außen durch die Bauchwand nötig, der nunmehr aber auch mit einem einzigen minimalinvasiven Eingriff geschaffen werden kann. "Das geht jedoch nur, wenn die Kinder nicht zu dick sind oder nicht unter Verwachsungen im Bauchraum leiden", betonen die Mediziner um Kinderchirurg Ulf Bühligen, die dafür zwei herkömmliche minimalinvasive Verfahren entsprechend verfeinert und zusammengeführt hatten. Für die Patienten bedeute das im Vergleich zu einem offenen Eingriff neben der sicheren Magenpunktion eine deutlich kleinere Wunde, die sich noch dazu beinahe unsichtbar im Nabel befindet. Nicht zuletzt sei auch die ganze Operationszeit viel kürzer. Und Bühligen gibt überdies zu bedenken: "Der Vorteil der Kombination beider minimalinvasiver Methoden bestehe darin, dass mögliche Organverletzungen bei anatomisch schwierigen Verhältnissen sicher ausgeschlossen werden können."

21 Kinder und Jugendliche zwischen Null und 21 Jahren seien bisher mit der neuen Methode operiert worden, die derzeit nur am Uni-Klinikum Leipzig zum Einsatz kommt. Mit den Ergebnissen scheinen die Ärzte äußerst zufrieden: "Die Eingriffe sind alle sehr gut verlaufen. Es gab keine Komplikationen, so dass es bei keinem Patienten nötig war, doch auf die offene Operation umzusteigen", so Bühligen, der zugleich kommissarischer Chef der Uni-Kinderchirurgie-Klinik ist.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.08.2013

Angelika Raulien

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