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Lokales Sanierung des LACUFA-Tanklagers in Leipzig-Mölkau beschlossen
Leipzig Lokales Sanierung des LACUFA-Tanklagers in Leipzig-Mölkau beschlossen
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20:22 13.09.2018
Das ehemalige Tanklagerareal in Mölkau. Das Areal ist mit krebserregendem Benzol kontaminiert, das Grundwasser geschädigt. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Das frühere LACUFA-Lösungsmitteltanklager in Leipzig-Mölkau kann saniert werden. Das geht aus einem Beschluss der Stadtverwaltung hervor. Demnach werden zuerst die Tanks entfernt und der Boden auf einer Fläche von etwa 560 Quadratmeter und bis zu vier Metern Tiefe ausgetauscht. Danach wird das Grundwasser für fünf weitere Jahre überwacht. Es ist offen, ob danach weitere Maßnahmen erforderlich sein werden. Fest steht aber, dass das Areal in absehbarer Zeit nicht von Schadstoffen befreit werden kann, so die Stadt

Das Land finanziert das Projekt zu 80 Prozent – die Gesamtkosten liegen bei 1,4 Millionen Euro. Auf dem Areal im Mühlweg wurden von 1928 bis zur Wende Chemikalien umgeschlagen und gelagert. Währenddessen gelangten durch unsachgemäße Handhabung erhebliche Schadstoffmengen in den Untergrund, wie die Stadt mitteilte. Im Boden und Grundwasser wurden gesundheits- und umweltgefährdende Kohlenwasserstoffe in stark erhöhten Konzentrationen nachgewiesen.

Schon 2013 sollte die Sanierung des Geländes beschlossen werden. Das wurde jedoch durch Eigentums- und Rechtsnachfolgerverhältnisse behindert, so die Stadt.

ThTh

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