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Lokales Sanierung des Völkerschlachtdenkmals geht voran - "Volkskraft" wieder zu sehen
Leipzig Lokales Sanierung des Völkerschlachtdenkmals geht voran - "Volkskraft" wieder zu sehen
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09:17 16.05.2011
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Leipzig

Bis zum Herbst soll die gesamte Ruhmeshalle wieder für Besucher freigegeben werden.

Im Jahr 2013 gibt es in der sächsischen Messestadt ein Doppeljubiläum: 200 Jahre Völkerschlacht und 100 Jahre Denkmal. Bis dahin soll das 91 Meter hohe Wahrzeichen gründlich überholt sein.

Während das Denkmal selbst mit öffentlichen Mitteln saniert wird, kümmert sich der Förderverein Völkerschlachtdenkmal um die Außenanlagen und sammelt Spenden. Alles zu sanieren würde laut Vereinschef Klaus-Michael Rohrwacher 6,7 Millionen Euro kosten. Vorrang hat deshalb erst einmal die Treppe, die vom Wasserbecken bis zum Plateau führt.

Die Kosten: 841.000 Euro. 240.000 Euro hat bisher die Stifterbriefaktion des Vereins gebracht. Stifter sind neben Firmen auch Privatpersonen - Leipziger und Auswärtige. Bisher wurden mehr als 150 Stifterbriefe vergeben. Zusammen mit weiteren Spenden sind laut Rohrwacher bisher etwa 400.000 Euro zusammengekommen. Der Verein hoffe nun, Kofinanciers zu finden. „Es laufen Gespräche.“ Er hat mittlerweile 250 Mitglieder.

Die Völkerschlacht bei Leipzig gilt als die bis dahin größte Schlacht in der Geschichte. Mehr als 500.000 Soldaten aus ganz Europa kämpften im Oktober 1813 auf den Schlachtfeldern - Truppen von Kaiser Napoleon gegen die europäischen Alliierten. 120.000 Menschen starben. Napoleon verlor gegen die Truppen aus Russland, Preußen, Schweden und Österreich.

dpa

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