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Lokales Schafbock in Leipzig nahezu aufgefressen - Angst vor Wolf geht um
Leipzig Lokales Schafbock in Leipzig nahezu aufgefressen - Angst vor Wolf geht um
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15:32 17.07.2015
Der Kadaver des Schafbocks: Der Räuber fraß etwa 21 Kilogramm Fleisch. Quelle: Privat

"Außer dem Kadaver waren keine Spuren oder Reste der Fressorgie zu erkennen", sagte Besitzer Matthias Kopp am Dienstag. "Von den reichlich 30 Kilogramm Lebendmasse des Tieres waren noch knapp neun Kilo übrig.

Auch die Beißkraft des Schafsräubers muss gewaltig sein: "Es wurden Rippen durchgebissen", so Kopp. Sein Schafbock sollte eine neue Zucht begründen, lebte auf einem umgrenzten Gelände. Der Zaun ist 1,25 Meter hoch und mit Stacheldraht versehen - für den Angreifer war das kein Hindernis. "Es macht mir wirklich Angst", sagte Kopp. "Ich befürchte, dass der Übeltäter wiederkommt." Mitte voriger Woche ereignete sich das Blutbad, am Dienstag erstattete Kopp Anzeige bei der Polizei und informierte Leipzigs Stadtförster Andreas Sickert.

Der Leiter der Abteilung Stadtforsten im Amt für Stadtgrün sagte auf LVZ-Anfrage: "Gut möglich, dass es ein Wolf war. Es ist Spekulation, aber ich kann das nicht ausschließen." Immerhin seien die Tiere bereits in der Nähe Leipzigs gesichtet worden und legten hundert Kilometer am Tag zurück. Heute will Sickert den Fall mit dem städtischen Wolfsbeauftragten diskutieren.

Es könne aber auch ein großer, wolfsähnlicher Hund gewesen sein. "Immer wieder wildern Hunde auch im Wald, solche Bilder habe ich schon häufiger gesehen", berichtete Sickert. "Einige Leute lassen ihre Hunde raus, damit diese sich ihr Fressen selbst besorgen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.05.2013

Döring, Frank

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