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Lokales Schlimmer wird's nicht: Stärkste Regenfälle in Leipzig überstanden – Schäden in Sachsen
Leipzig Lokales Schlimmer wird's nicht: Stärkste Regenfälle in Leipzig überstanden – Schäden in Sachsen
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09:51 28.05.2014
Regenwetter in der Leipziger Innenstadt. (Archivfoto) Quelle: Andreas Döring
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Leipzig

„Die größten Mengen waren in der vergangenen Nacht dran, der Tiefpunkt ist erreicht“, so der Experte vom Deutschen Wetterdienst (DWD) gegenüber LVZ-Online.

In Leipzig-Holzhausen wurden in den vergangenen 24 Stunden 42 Liter pro Quadratmeter gemessen. Im sächsischen Vergleich kam die Messestadt aber noch glimpflich davon. In Hoyerswerda gingen im selben Zeitraum 68 Liter hernieder, in Grimma 65 Liter und in Dresden 57 Liter. Zumindest auf Sachsens Flussläufe hat dies bisher kaum Auswirkungen gehabt. An allen Messstationen liegen die Pegel im normalen Bereich.  

Der Mittwoch zeigt sich zwar ungemütlich feucht, aber im Laufe des Tages werden die Regentropfen weniger. Dabei steigt das Quecksilber auf bestenfalls 16 Grad. „Auch Himmelfahrt wird eher kühl, bleibt aber eher trocken“, so Wlodarczyk. Zum Feiertag sind bestenfalls 16 Grad zu erwarten.

Danach geht es mit den Temperaturen um ein bis zwei Grad nach oben, in der kommenden Woche könnten auch wieder 20 Grad drin sein. „Mittelfristig sieht es aber noch nicht so berauschend aus“, so der DWD-Experte.

Unwetter richtet Schäden in Teilen Ostdeutschlands an

In anderen Teilen Ostdeutschlands haben die Regenfälle Schäden an Straßen und Häusern angerichtet. Im sächsischen Meißen waren am Mittwoch immer noch zahlreiche Haushalte ohne Strom, nachdem sich am Dienstag eine Schlammlawine durch eine Straße gewalzt hatte. Keller müssen ausgepumpt und Straßenschäden beseitigt werden. Im Stadtgebiet Dresden rückte die Feuerwehr seit Dienstagnachmittag rund 200 Mal aus, wie das Katastrophenschutzamt mitteilte. Neben vollgelaufenen Kellern entstanden vor allem Schäden an Straßen durch Wassermassen, Schlamm und Geröll.

In Sachsen-Anhalt ließ der starke Regen einen Hang abrutschen. Die Erdmassen stießen in Wettin in der Nacht zu Mittwoch gegen ein zum Teil bewohntes Haus, das evakuiert wurde, wie eine Sprecherin des Landkreises in Merseburg mitteilte. Im Saalekreis wurden in der Nacht zudem mehrere Straßen überspült. Am Vormittag habe sich die Lage aber wieder normalisiert. Die Feuerwehr in Brandenburg rückte rund 100 Mal aus.

Durch den Regen waren am Dienstagabend in der Region Spreewald viele Straßen überflutet und zahlreiche Keller liefen voll. In Pretschen schlug der Blitz in eine Trafostation ein und in Hohenbrück brannten zwei Boote. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor Starkregen am Mittwochvormittag in Sachsen-Anhalt und im Nordwesten Thüringens.

mpu

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