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Lokales Schon knapp 100 Anrufe bei der Löffelfamilie – Leipziger Leuchtreklame bekommt Handy-App
Leipzig Lokales Schon knapp 100 Anrufe bei der Löffelfamilie – Leipziger Leuchtreklame bekommt Handy-App
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18:09 13.12.2012
Die Löffelfamilie auf der Leipziger Feinkost soll nach der Handy-Fenbedienung auch eine eigene App bekommen. Quelle: Robert Nößler
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Leipzig

„Wir haben eine Firma gefunden, die das Programm kostenlos für uns entwickelt“, sagte Peter Dorsch, Chef des Löffelfamilien-Vereins, am Donnerstag gegenüber LVZ-Online.

Gut einen Monat nach dem Start der Löffel-Hotline ist Dorsch mit der Resonanz zufrieden. Knapp 100 Anrufer – insgesamt also drei bis vier pro Tag – hätten bislang die Nummer 0900-LOEFFEL (0900-5633335) gewählt und damit die Kult-Reklame drei Minuten lang zum Leuchten gebracht. "Ich denke, das ist ein gutes Ergebnis für den Anfang", so der Löffelfamilien-Chef.

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Aktivierung künftig von jedem Ort der Welt aus möglich

Ein Anruf kostet drei Euro (Mobilfunktarife können abweichen) und wird mit der Telefonrechnung abgebucht. Der gemeinnützige Löffelfamilien-Verein finanziert damit die Stromkosten für die Neonreklame. Ohne Fernbedienung löffelt die 1973 eingeweihte und 2011 sanierte DDR-Leuchtwerbung derzeit täglich zwischen 20 Uhr und 21.30 Uhr. In der restlichen Zeit ist die Aktivierung per Telefon rund um die Uhr möglich.

Im Frühjahr 2013 – pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum der Neonreklame – soll die neue Handy-App fertig sein, die derzeit von der Leipziger Firma AppSourcing entwickelt wird. Damit könne die Löffelfamilie nicht nur von jedem Ort der Welt eingeschaltet, sondern auch bewundert werden, so Dorsch. Möglich mache das eine neue Webcam, die in den nächsten Monaten zusammen mit einem Leuchtstrahler an der Karl-Liebknecht-Straße angebracht werden soll. Die Kosten für drei Minuten Löffeln per App sollen ebenfalls bei drei Euro liegen.

Visitenkarten der „Löffels“ werden verteilt

Die Löffelfamilie lässt sich bereits seit November rund um die Uhr per Telefon einschalten. Quelle: Dirk Knofe

Insgesamt sammelte der Förderverein in diesem Jahr rund 2000 Euro Spenden – unter anderem beim Löffelfamilien-Fest, das auch im kommenden Jahr wieder am Tag des offenen Denkmals (8. September 2013) stattfinden soll. Dennoch sind die gemeinnützigen Betreiber der Leuchtreklame weiter auf jeden Euro angewiesen. Alleine die Sanierung der Reklame inklusive Fernbedienung kostete insgesamt 15.000 Euro – rund 3500 Euro davon seien noch offen, so Dorsch.

Um die neue Telefon-Fernbedienung bekannter zu machen, lässt der Verein deshalb jetzt Flyer drucken – in Form einer Visitenkarte mit dem Konterfei der „Löffels“. In den kommenden Wochen sollen diese im Leipziger Süden verteilt werden.

Robert Nößler

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