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Lokales Schraube, Salto und 3D-Springen: Trampolin-Park öffnet Freitag in Leipzig
Leipzig Lokales Schraube, Salto und 3D-Springen: Trampolin-Park öffnet Freitag in Leipzig
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15:57 25.01.2017
Sprünge in Deutschlands größtem Trampolin-Park landen unter anderem in einem mit 18.000 Schaumstoffwürfeln gefüllten Becken. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Radschlag im Sprung, Salti, kunstvolle Stunts – was bei gut trainierten Sportstudenten so einfach aussieht, bringt Ungeübte schnell ins Schwitzen. 65 zusammenhängende Trampoline laden zu ersten vorsichtigen Versuchen ein, und das Lächeln kommt schnell. Es ist eins der Werbeversprechen des Unternehmens Jump House, das ab Freitag den größten Trampolin-Park Deutschlands in der Markranstädter Straße in Leipzig eröffnet – und es scheint aufzugehen.

„Der Spaß steht im Vordergrund“, erklärt Till Walz. Der 43-Jährige hat 2014 gemeinsam mit seinem Sandkastenfreund Christoph Ahmadi das Unternehmen gegründet. „Außerdem kann Trampolinspringen jeder, egal ob alt, jung, groß, klein, dünn oder dick.“

18.500 Sprungfedern wurden in der ehemaligen LE Kickerhall in Plagwitz in insgesamt acht verschiedenen Bereichen verarbeitet. Neben der großen Sprungfläche, die mit Trampolinen an den Seitenwänden auch dreidimensionales Hüpfen möglich macht, können sich Besucher unter anderem in ein mit 18.000 Schaumstoffwürfeln gefülltes Becken stürzen, auf drei Schwierigkeitsstufen im Ninja-Parcours ihre Zeit stoppen oder beim Survival-Jump einem rotierenden Balken durch abwechselndes Springen und Ducken ausweichen.

Leipzig als sportaffine Stadt im Fokus

Seit der Unternehmensgründung vor drei Jahren gibt es deutschlandweit vier Parks, in Leipzig ist der fünfte entstanden. Er soll, gemessen an 4700 Quadratmetern Gesamtfläche, der größte Deutschlands sein. In Europa übertrifft das laut Jump-House-Sprecherin Isabel Albrecht nur eine Anlage in England.

Auf Leipzig als möglichen Standort lag laut Gründer Ahmadi schon von Beginn ein Fokus. „Wir gucken natürlich in erster Linie nach den Metropolregionen“, erklärt der 43-Jährige die Wahl. „Leipzig war aber auch darüber hinaus für uns in den neuen Bundesländern als rasant wachsende, familienfreundliche und sportaffine Stadt besonders interessant.“

Idee aus den USA

Die Idee für ihr Konzept haben Ahmadi und Walz aus den USA mitgebracht. 2008 waren sie dort auf einer Messe, bis zur Eröffnung des ersten eigenen Parks haben sie mehr als 40 ähnliche Anlagen getestet. „Wirklich elegant sieht das Springen bei uns noch immer nicht aus“, gestehen die beiden. Ein gutes Gefühl soll das Hüpfen dennoch bringen. „Du bist beim Springen wie schwerelos. Das bringt Freude und Freiheit.“

Allerdings kostet das auch Kraft. Bis zu 1000 Kalorien soll eine Stunde Trampolinspringen verbrauchen – etwa zwei- bis dreimal so viel wie Joggen. Um Überanstrengung zu vermeiden, sind nur Zeittickets für den Park buchbar. „60, 90 oder 120 Minuten kosten 12, 18 beziehungsweise 24 Euro“, erklärt Miriam Wolfram, Leiterin der Anlage in Leipzig. Die verpflichtenden Jump-House-Socken müssen zudem einmalig für 2,50 Euro gekauft werden – laut Unternehmen gewährleisten sie sicheres Springen. Neben einer umfangreichen Einweisung sollen zusätzlich zahlreiche Regeln die Gesundheit schützen: Kein Schmuck, keine Doppelsalti oder nur eine Person pro Trampolin sind nur einige der Vorgaben.

Jump House Leipzig, Eröffnung am 27. Januar 2017, 13 Uhr, Markranstädter Straße 8a. Besucher sollten sechs Jahre alt und nicht schwerer als 115 Kilogramm sein. Springzeiten beginnen je zur halben und vollen Stunden und können vorher reserviert werden. Bei Onlinebuchungen kommen zum Eintrittspreis 50 Cent Vorverkaufsgebühr hinzu.

jhz

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