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Schweigeminute für Opfer von Orlando vor Leipziger US-Konsulat

Nach Terror in Florida Schweigeminute für Opfer von Orlando vor Leipziger US-Konsulat

Vor dem US-Generalkonsulat in Leipzig haben am Montagabend gut 60 Menschen der Terroropfer von Orlando gedacht. Die Arbeitsgemeinschaft Lesben und Schwule in der sächsischen SPD sowie der Leipziger Verein Rosalinde hatten zu einer Schweigeminute aufgerufen. Auch auf den Fanmeilen in Frankreich wurde innegehalten.

Gut 60 Menschen beteiligten sich an der Schweigeminute vor dem US-Generalkonsulat in Leipzig.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Mehrere Dutzend Menschen sind am Montagabend einem Aufruf der Arbeitsgemeinschaft Lesben und Schwule in der sächsischen SPD sowie des Leipziger Vereins Rosalinde gefolgt und haben der Toten und Verletzten des Anschlags auf den Gay-Club Pulse in Orlando gedacht. Sie versammelten sich gegen 18 Uhr vor dem Generalkonsulat der USA in der Wilhelm-Seyfferth-Straße.

Die Forderung der Demonstranten angesichts des Terrorangriffs vom Sonntag, bei dem 49 Club-Besucher getötet und 53 verletzt wurden: „Jeder Mensch sollte ohne Angst vor Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt leben dürfen!“ Laut der Forschungsgruppe "Durchgezählt" beteiligten sich 60 bis 80 Menschen an der Aktion.

Eine Schweigeminute erinnerte auch auf den Fanmeilen der Fußball-EM in Frankreich am Montagabend an die Opfer des Terrorakts von Orlando. Um 20.30 Uhr sollten die Besucher der Fanzonen für eine Minute innehalten. Die Aktion kündigte der Bürgermeister von Bordeaux, Alain Juppé, auf Twitter an. Er ist Vorsitzender der Vereinigung der zehn Städte, in deren Stadien die Fußball-Europameisterschaft ausgetragen wird und die zugleich Fanmeilen eingerichtet haben - in Paris etwa am Eiffelturm.

Attentäter bekannte sich zu mehreren Terrororganisationen

Omar Mateen (29), ein US-Bürger mit afghanischen Eltern, hatte in der Nacht zum Sonntag in einem Schwulenclub in Orlando um sich geschossen, bevor er von der Polizei getötet wurde. Der schlimmste Terrorangriff in den USA seit dem 11. September 2001 geht nach Ermittlungen des FBI nicht auf ein internationales Netzwerk zurück. Das sagten US-Präsident Barack Obama und FBI-Direktor James Comey am Montag.

Comey zeichneten eine sehr verworrene Motivlage des Attentäters. Der Schütze habe sich während der Attacke telefonisch sowohl zum Islamischen Staat (IS) bekannt als auch zu den Attentätern des Boston-Marathons und zur Al-Nusra-Front. Vor einigen Jahren habe er gesagt, er sympathisiere mit der Hisbollah und mit Al-Kaida. Diese Organisationen rivalisieren, die Boston-Attentäter haben mit dem IS nichts zu tun.

Obama und Comey sagten, Orlando sei nicht Teil eines größeren Terrorplans gewesen. Beide sagten aber, es gebe Anzeichen, dass der Täter sich radikalisiert habe. Mateen sei von verschiedenen Quellen über das Internet extremistisch inspiriert worden. Es sei extrem schwierig, jemanden vor einem Anschlag ausfindig zu machen, der sich selbst radikalisiere.

LVZ

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